FW-SE: Brand eines Landwirtschaftlichen GebÀudes
27.11.2025 - 12:47:31Da bereits bei Eintreffen der ersten KrĂ€fte das ZwischengebĂ€ude in der rechten HĂ€lfte in Vollbrand stand und aufgrund der baulichen Verbindung eine Gefahr der Brandausbreitung auf die angrenzenden Hallen bestand, erhöhte der Einsatzleiter, AmtswehrfĂŒhrer Finn Brinkmann, gegen 3:42 Uhr das Einsatzstichwort auf "FEU 3" (Feuer, drei LöschzĂŒge). Dies fĂŒhrte zur Nachalarmierung der Feuerwehren aus Wensin, Garbek, Nehms, Seedorf und Gnissau (OH).
Eine besondere Herausforderung stellte ein Ăltank in dem ZwischengebĂ€ude dar. Um eine EntzĂŒndung zu verhindern, öffneten die EinsatzkrĂ€fte unter Atemschutz zusĂ€tzlich zum parallellaufenden Innenangriff Teile der Decke sowie des Daches. Dies ermöglichte eine Kontrolle und gezielte KĂŒhlung des Bereichs um den Ăltank. Dieser war, wie sich im Verlauf zeigte, nicht direkt vom Feuer betroffen.
Mit einem handgefĂŒhrten C-Strahlrohr nahmen Trupps unter schwerem Atemschutz die BrandbekĂ€mpfung im Inneren des GebĂ€udes vor. Eine Ausbreitung des Feuers auf die Hallen konnte verhindert werden.
Um eine gesicherte Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurde eine etwa 280 Meter lange Schlauchleitung aus der Berliner Au aufgebaut.
Gegen 5:30 Uhr konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. WĂ€hrend der umfangreichen Nachlöscharbeiten konnten Einheiten sukzessive aus dem Einsatz entlassen werden. Eine Fachberaterin des DRK versorgte die EinsatzkrĂ€fte mit Snacks und GetrĂ€nken. Das Technische Hilfswerk unterstĂŒtzte die Einsatzleitung beratend mit zwei Fachberatern.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde aufgrund der Kontamination durch den Brandrauch der ABC-Zug des Kreises Segeberg zur UnterstĂŒtzung im Bereich der Einsatzhygiene angefordert. Der Wechsellader des Kreisfeuerwehrverbandes unterstĂŒtzten zudem beim Austausch von verbrauchtem Einsatzmaterial.
Insgesamt befanden sich rund 80 EinsatzkrÀfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW an der Einsatzstelle.
Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache und Schadenshöhe gemacht werden.
Eingesetzte KrÀfte:
Freiwillige Feuerwehr Berlin
Freiwillige Feuerwehr Glasau-Sarau Freiwillige Feuerwehr Travenhorst Freiwillige Feuerwehr Wensin Freiwillige Feuerwehr Garbek Freiwillige Feuerwehr Nehms Freiwillige Feuerwehr Seedorf Freiwillige Feuerwehr Gnissau ABC-Zug des Kreises Segeberg Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit Wechsellader und einem Pressesprecher Deutsches Rotes Kreuz mit einer Fachberaterin Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein mit einem Rettungswagen Polizei Segberg und Pinneberg THW OV Bad Segeberg mit zwei Fachberatern
RĂŒckfragen bitte an:
Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Hannes Marten
E-Mail: h.marten@kfv-segeberg.de
Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
E-Mail: presse@kfv-segeberg.de
www.kfv-segeberg.org
Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Segeberg ĂŒbermittelt durch news aktuell


