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FW-WRN: Feuerwehr Werne probt den Ernstfall bei GesamtwehrĂŒbung

Veröffentlicht am: 11.10.2026 um 21:58 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS

Werne - Wie funktioniert die Feuerwehr, wenn zahlreiche Einsatzstellen gleichzeitig bewĂ€ltigt werden mĂŒssen? Und wie greifen die verschiedenen Einheiten bei einer komplexen Schadenslage ineinander? Mit diesen Fragen beschĂ€ftigte sich die Feuerwehr Werne bei ihrer GesamtwehrĂŒbung am Samstag, 10. Oktober 2026. Rund 70 EinsatzkrĂ€fte aus allen Einheiten beteiligten sich an der Übung, bei der sowohl die AblĂ€ufe bei großflĂ€chigen Schadensereignissen als auch die Zusammenarbeit bei einem grĂ¶ĂŸeren Einsatzszenario trainiert wurden.

FW-WRN: Feuerwehr Werne probt den Ernstfall bei GesamtwehrĂŒbung - Bild: presseportal.de
FW-WRN: Feuerwehr Werne probt den Ernstfall bei GesamtwehrĂŒbung - Bild: presseportal.de

Zu Beginn stand die BeĂŒbung des sogenannten Meldekopfes im Mittelpunkt. Dieser wird bei sogenannten FlĂ€chenlagen alarmiert, beispielsweise bei Unwettern, StromausfĂ€llen oder anderen Schadensereignissen, bei denen eine Vielzahl von Einsatzstellen gleichzeitig auftreten kann. Nach der Alarmierung sammelten sich rund acht EinsatzkrĂ€fte im GerĂ€tehaus Werne-Mitte. Dort galt es, die erforderliche Technik hochzufahren, die ArbeitsplĂ€tze einzurichten und den Meldekopf fĂŒr die Koordination der EinsĂ€tze vorzubereiten.

Im Anschluss wurden die EinsatzkrĂ€fte alarmiert, um die GerĂ€tehĂ€user zu besetzen und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge sicherzustellen. Die Alarmierung der Fahrzeuge und die Weitergabe der EinsatzauftrĂ€ge erfolgten im Übungsszenario ĂŒber den Meldekopf im GerĂ€tehaus Werne-Mitte. Anschließend galt es, die vorbereiteten AblĂ€ufe praktisch umzusetzen. So wurden verschiedene Einsatzstellen simuliert, darunter vollgelaufene Keller, umgestĂŒrzte BĂ€ume auf Straßen und weitere typische Schadenslagen. Die EinsatzkrĂ€fte mussten die AuftrĂ€ge entgegennehmen, ausrĂŒcken und die jeweiligen Szenarien abarbeiten. Damit wurden insbesondere die Kommunikationswege, die Koordination und das Zusammenspiel der Einheiten unter realitĂ€tsnahen Bedingungen geĂŒbt.

Im weiteren Verlauf der GesamtwehrĂŒbung wartete auf die Feuerwehrleute ein grĂ¶ĂŸeres Szenario auf dem GelĂ€nde der Firma Raiffeisen. Dort war ein Pkw verunfallt, insgesamt waren neun Personen betroffen beziehungsweise verletzt. ZusĂ€tzlich war durch das ZĂŒndeln Jugendlicher ein Brand in einer angrenzenden Lagerhalle ausgebrochen. Damit ergab sich eine komplexe Einsatzlage, bei der zahlreiche EinsatzkrĂ€fte mit unterschiedlichen Aufgaben gefordert waren.

WĂ€hrend Trupps zur Menschenrettung vorgingen und sich um die betroffenen Personen kĂŒmmerten, wurde gleichzeitig die technische Rettung einer im Pkw eingeschlossenen Person durchgefĂŒhrt. Weitere EinsatzkrĂ€fte ĂŒbernahmen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Brandgeschehen. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz, um die Lagerhalle aus der Höhe zu kontrollieren und die Lage zu erkunden. Nach und nach wurden weitere KrĂ€fte eingebunden, sodass die verschiedenen Aufgabenbereiche koordiniert abgearbeitet werden mussten. Dabei standen neben der Menschenrettung und der technischen Hilfeleistung insbesondere die Abstimmung zwischen den eingesetzten Einheiten und die Koordination der unterschiedlichen Einsatzmaßnahmen im Mittelpunkt.

Auch BĂŒrgermeister und Vertreter aus der Politik waren eingeladen, um sich vor Ort ein Bild von den Übungsszenarien und der Arbeit der Feuerwehr zu machen. Tobias Tenk, Leiter der Feuerwehr Werne, stand den GĂ€sten wĂ€hrend der gesamten Übung fĂŒr Fragen und ErlĂ€uterungen zur VerfĂŒgung. So erhielten die Besucher Einblicke in die vielfĂ€ltigen Aufgaben der Feuerwehr sowie in die organisatorischen AblĂ€ufe, die bei grĂ¶ĂŸeren Schadensereignissen notwendig sind.

Nach Abschluss der Übung kamen die Beteiligten im GerĂ€tehaus Werne-Mitte zusammen. Bei Essen und GetrĂ€nken klang die GesamtwehrĂŒbung 2026 in gemeinschaftlicher Runde aus. Die Übung bot den rund 70 EinsatzkrĂ€ften aus allen Einheiten die Gelegenheit, unterschiedliche Einsatzlagen zu trainieren, die Zusammenarbeit zu festigen und die AblĂ€ufe fĂŒr den Ernstfall praktisch zu erproben.

RĂŒckfragen bitte an:

Freiwillige Feuerwehr Werne
Pressesprecher
Robin Nolting (Brandmeister)
Telefon: 0163 8522327
E-Mail: robin.nolting@feuerwehr-werne.de
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