HZA-GI, Weihnachten HZA-GI: Weihnachten und Black Friday - So vermeiden sie Ărger beim Bestellen im Ausland mit dem Zoll
25.11.2025 - 07:10:42
GieĂen - In der Vorweihnachtszeit und rund um den Black Friday bestellen viele Menschen Geschenke und SchnĂ€ppchen im Ausland. Dabei wird gerne vergessen, dass neben lĂ€ngeren Lieferzeiten auch der Zoll eine Rolle spielt. "Ein kurzer Blick auf zoll.de kann viel Ărger ersparen", sagt Stephanie Auerswald, Pressesprecherin vom Hauptzollamt GieĂen. "Dort finden Verbraucherinnen und Verbraucher alle wichtigen Infos, den Chatbot "TinA" und einen Abgabenrechner, der hilft, die voraussichtlichen Kosten einzuschĂ€tzen". Wer Waren aus Nicht-EU-LĂ€ndern bestellt muss je nach Wert Einfuhrumsatzsteuer zahlen, bei Alkohol und Kaffee oberhalb der fixen Freimengen zudem Verbrauchsteuern. Ab 150 Euro Warenwert können sogar Zölle hinzukommen. Geschenke, die privat verschickt werden, sind nur bis 45 EUR abgabenfrei. Innerhalb der EU lĂ€uft vieles einfacher, doch auch hier gilt: EnthĂ€lt ein Paket verbrauchsteuerpflichtige Waren wie Alkohol oder Kaffee werden die Steuern trotzdem fĂ€llig - selbst bei privaten Geschenksendungen. Besondere Vorsicht ist bei extrem gĂŒnstigen Markenartikeln geboten, denn dahinter stehen hĂ€ufig FĂ€lschungen. Der Zoll beschlagnahmt solche Waren und der Kaufpreis ist meist verloren. Auch bei Spielzeug, Elektronik, Kosmetika oder Medizinprodukten lohnt ein genauerer Blick. Fehlen CE-Kennzeichnungen oder gar Warnhinweise, kann der Zoll die Einfuhr verweigern. Ganz streng geregelt sind Tabakwaren und E-Zigarettenprodukte ohne deutsche Steuerzeichen. Sie dĂŒrfen nicht nach Deutschland geschickt werden und werden vom Zoll grundsĂ€tzlich eingezogen.
RĂŒckfragen bitte an:
Hauptzollamt GieĂen
Stephanie Auerswald
Telefon: 0641/ 4959-5110
E-Mail: [email protected]
www.zoll.de
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