Feuerwehr, Brand

FW-GLA: FlÀchenbrand an der BAB 2 fordert umfangreichen Feuerwehreinsatz

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 20:03 Uhr, presseportal.de

Gladbeck - Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Gladbeck um 15:31 Uhr mit dem Einsatzstichwort "FlĂ€chenbrand klein" zur Straße An der Boy alarmiert. Die erste Meldung lautete, dass eine etwa zehn Meter lange Hecke in Brand geraten sei.

FW-GLA: FlÀchenbrand an der BAB 2 fordert umfangreichen Feuerwehreinsatz - Bild: presseportal.de
FW-GLA: FlÀchenbrand an der BAB 2 fordert umfangreichen Feuerwehreinsatz - Bild: presseportal.de

Noch bevor die ersten EinsatzkrĂ€fte die Einsatzstelle erreichten, wurde das Alarmstichwort aufgrund zahlreicher weiterer Notrufe - unter anderem von der Bundesautobahn - erhöht. Nach Angaben der Anrufer hatte das Feuer bereits auf den GrĂŒnstreifen der BAB 2 ĂŒbergegriffen. Daraufhin wurden zusĂ€tzlich zum Löschzug der hauptamtlichen Wache der Feuerwehr Gladbeck auch die Freiwilligen LöschzĂŒge Rentfort und Zweckel sowie KrĂ€fte der Berufsfeuerwehr Bottrop alarmiert, da sich der betroffene Autobahnabschnitt in deren ZustĂ€ndigkeitsbereich befindet.

Beim Eintreffen der ersten EinsatzkrĂ€fte stellte sich heraus, dass die Böschung zwischen der Straße An der Boy und der Autobahn auf einer LĂ€nge von rund 120 Metern brannte. Der Löschzug der hauptamtlichen Wache leitete umgehend die BrandbekĂ€mpfung mit vier C-Rohren von der Straßenseite aus ein. Zeitgleich unterstĂŒtzten die EinsatzkrĂ€fte der Berufsfeuerwehr Bottrop die Löscharbeiten von der Autobahn aus. Hierbei wurde unter anderem ein Strahlrohr von der Drehleiter aus ĂŒber die Schallschutzwand hinweg eingesetzt.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der dichten Vegetation sowie des steilen GelÀndes besonders schwierig. Durch das koordinierte Vorgehen der EinsatzkrÀfte konnte jedoch ein weiteres Ausbreiten des Feuers auf angrenzende VegetationsflÀchen erfolgreich verhindert werden.

FĂŒr die abschließenden Nachlöscharbeiten kamen im weiteren Einsatzverlauf zusĂ€tzlich ein B-Rohr sowie das Wenderohr der Drehleiter zum Einsatz, um verbliebene Glutnester zuverlĂ€ssig abzulöschen.

Der Einsatz dauerte insgesamt nahezu drei Stunden.

WĂ€hrend des laufenden Einsatzes stellten die Freiwilligen Einheiten Mitte und Brauck den Grundschutz fĂŒr das Gladbecker Stadtgebiet sicher. In diesem Zeitraum mussten sie zwei weitere kleinere EinsĂ€tze eigenstĂ€ndig abarbeiten. Damit befanden sich zwischenzeitlich sĂ€mtliche Feuerwehreinheiten der Stadt Gladbeck gleichzeitig im Einsatz. (FS)

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