Gemeinsam fĂŒr Sicherheit und PrĂ€vention im Kinderschutz: Polizei und Regionale LandesĂ€mter fĂŒr Schule und Bildung unterstĂŒtzen Schulen
25.08.2025 - 16:38:02Torsten Glaser, Leiter des RLSB Braunschweig, betonte: "Kinderschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe - als RLSB Braunschweig setzen wir uns dafĂŒr ein, dass Schulen sichere Orte sind, an denen Kinder und Jugendliche geschĂŒtzt und gestĂ€rkt werden."
Mathias Mierowski, Leiter des RLSB Hannover, ergĂ€nzte: "Wir unterstĂŒtzen Schulen dabei, wirksame Schutzkonzepte zu entwickeln und umzusetzen. PrĂ€vention beginnt mit Haltung - und diese leben wir gemeinsam mit unseren Partnern wie der Polizei."
Mit dem Fachtag setzten die RLSB Braunschweig und Hannover sowie die PD Göttingen ein deutliches Zeichen fĂŒr den gelebten Kinderschutz. Die seit Jahren bestehende enge Kooperation soll auch kĂŒnftig fortgefĂŒhrt und weiterentwickelt wer-den, um Schulen in ihrer Verantwortung zu stĂ€rken und Kinder bestmöglich zu schĂŒtzen.
Ein RĂŒckblick auf den Fachtag
Der Tag begann mit einer szenischen EinfĂŒhrung durch das Theater "Springinsfeld", das Ausschnitte aus dem PrĂ€ventionsstĂŒck "Ja-Nein-Stopp" prĂ€sentierte. Im anschlieĂenden Hauptvortrag gab Diane Witte, Vertreterin der Anlaufstelle fĂŒr Opfer und Fragen sexuellen Missbrauchs und Diskriminierung in Schulen und Tageseinrichtungen fĂŒr Kinder des NiedersĂ€chsischen Kultusministeriums, praxisnahe Impulse fĂŒr den Aufbau und die Umsetzung von Schutzkonzepten gegen Ge-walt und sexuelle Gewalt in Schulen.
In parallel stattfindenden Workshops setzten sich die Teilnehmenden mit zentralen Aspekten der PrĂ€vention, Intervention und Nachsorge auseinander. Thematisiert wurden unter anderem die UnterstĂŒtzung von Betroffenen und deren Angehörigen, traumasensibles Arbeiten im Schulkontext, der Ablauf polizeilicher Ermittlungen, TĂ€terarbeit, die Entwicklung eines schulischen Verhaltenskodexes sowie die Erstellung wirksamer Schutzkonzepte. Auch das Programm "Herzsprung - Freundschaft, Liebe, SexualitĂ€t ohne Gewalt" wurde vorgestellt.
Beim "Markt der Möglichkeiten" boten Institutionen wie der WEISSE RING e.V., die Stiftung Opferhilfe, die PrĂ€ventionspuppenbĂŒhne der PD Göttingen, die Regionalkoordination fĂŒr geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sowie das LKA Niedersachsen mit dem Projekt "Herzschlag" Informationen und Materialien an.
Am Nachmittag beleuchtete Dr. Anja Stiller vom Kinderschutzbund Hannover in ihrem Vortrag den Kinderschutz aus schulischer Perspektive.
"Als Polizei möchten wir nicht nur eine verlĂ€ssliche Ansprechpartnerin sein, wir wollen maĂgeblich dazu beitragen, dass junge Menschen in eine positive Zukunft blicken können. Die enge Zusammenarbeit von Polizei und Schulen ist dabei ein wichtiges Werkzeug, um eine effektive PrĂ€ventionsarbeit leisten zu können", sagt Tanja Wulff-Bruhn, PrĂ€sidentin der Polizeidirektion Göttingen. "Die Verhinderung von Gewalt, und im Speziellen der sexuellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, liegt mir dabei sehr am Herzen, da sich diese besonders schĂ€dlich auf die psychische Gesundheit auswirkt und jahrelange oder dauerhafte Konsequenzen fĂŒr die Opfer haben kann. Gerade Schule muss hier ein vertrauensvolles Umfeld, eine sichere Anlaufstelle bieten und fachkompetent auf Sachverhalte reagieren können - daran arbeiten wir im Rahmen unserer Kooperation gemeinsam."
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