Haltung und Resilienz: Polizei startet Woche der Demokratie
08.03.2024 - 09:00:09 | presseportal.deAuf dem Programm steht darĂŒber hinaus ein Besuch der Ausstellung "Aus Niedersachsen nach Ausschwitz - die Verfolgung der Sinti und Roma in der NS-Zeit", die aktuell in der GedenkstĂ€tte Esterwegen gastiert. AuĂerdem veranstaltet die Direktion am 14. MĂ€rz 2024 ein Benefizkonzert im OsnabrĂŒcker Dom zusammen mit dem Polizeiorchester Niedersachsen und dem Chor der OsnabrĂŒcker Ursula Schule an dem Jedermann kostenlos teilnehmen kann.
Michael MaĂmann, PrĂ€sident der Polizeidirektion OsnabrĂŒck, stellte vor Beginn der internen Woche seiner Behörde klar: "Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind keine SelbstverstĂ€ndlichkeiten. Wir tragen als Polizei eine besondere Verantwortung, denn: wir sind die ersten Verteidiger der Demokratie. Mit Reflexion, Bildung, Haltung und ausgeprĂ€gtem Rechtsbewusstsein werden wir von diesem Weg nicht abkommen - auch nicht bei Gegenwind. Gemeinsam schĂ€rfen wir den Blick fĂŒr demokratiegefĂ€hrdende Erscheinungen der Gegenwart und der Zukunft. Wir sind selbstkritisch und stellen uns zukunftsweisend auf."
Ziel der Projektwoche: Die SensibilitĂ€t fĂŒr demokratiegefĂ€hrdende Erscheinungen weiter zu schĂ€rfen und die Arbeit in der Direktion noch stĂ€rker an der Gesellschaft und ihren BedĂŒrfnissen auszurichten. Die Demokratiewoche ist eingebettet in die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die alljĂ€hrlich um den 21. MĂ€rz, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, stattfinden. Der eigentliche Dienstbetrieb bei der Polizei bleibt von der internen Woche selbstverstĂ€ndlich unberĂŒhrt.
Im Rahmen der Demokratiewoche wird es unter anderem auch ein Sportprojekt der Direktion mit Grundschulklassen in OsnabrĂŒck und Aurich geben, das dazu beitragen soll, BerĂŒhrungsĂ€ngste abzubauen und spielerisch Werte wie Respekt, Toleranz, Fairness, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit zu vermitteln. Auch interkulturelle Kompetenzen sollen im Rahmen der Projektwoche durch VortrĂ€ge, Workshops, Synagogen- und MoscheefĂŒhrungen sowie zahlreiche Dialog- und Begegnungsangebote erweitert werden. DarĂŒber hinaus werden namhafte Referierende wie Prof. Dr. Michael Kiefer von der UniversitĂ€t OsnabrĂŒck, Prof. Dr. Karim Fereidooni von der Ruhr-UniversitĂ€t Bochum, Dr. Philipp Lorenz-Spreen vom Max-Planck-Institut sowie weitere interne und externe Referentinnen und Referenten die Themenwoche mit Veranstaltungen, Diskussionsrunden und VortrĂ€gen begleiten. Im Kontext der Themenwoche wird es darĂŒber hinaus auch einen Austausch mit einer von Drohbriefen betroffenen Moscheegemeinde aus dem Landkreis OsnabrĂŒck geben - allerdings erst im April 2024.
Die Projektwoche der Polizeidirektion OsnabrĂŒck wie auch weitere Demokratieprojekte des Landes Niedersachsen werden durch die "Stiftung Mercator" finanziell gefördert. Im Rahmen der strategischen Ausrichtung der Polizei Niedersachsen spielt die Bewahrung des freiheitlich-demokratisches SelbstverstĂ€ndnisses sowie die StĂ€rkung der Widerstandskraft gegen demokratiegefĂ€hrdende Erscheinungen eine wichtige Rolle. Das Programm "Polizeischutz fĂŒr die Demokratie" und der Einsatz von sogenannten Strategiepatinnen und -paten fĂŒr Demokratie in den Dienststellen sind in diesem Kontext zwei wichtige Bausteine.
RĂŒckfragen bitte an:
Polizeidirektion OsnabrĂŒck
Marco Ellermann
Telefon: 0541 - 327 1024
E-Mail: pressestelle@pd-os.polizei.niedersachsen.de
http://www.pd-os.polizei-nds.de
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