KriminalitÀt, Polizei

Gegen Gewalt und fĂŒr Respekt - EinsatzkrĂ€fte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und THW appellieren zum Jahreswechsel

23.12.2025 - 12:45:04

Hameln/Holzminden - Auch im Jahr 2025 stellt Gewalt gegen EinsatzkrĂ€fte eine ernsthafte Bedrohung dar - fĂŒr die Angehörigen von Rettungsdiensten, Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei ebenso wie fĂŒr die Sicherheit aller BĂŒrgerinnen und BĂŒrger. Wer Helferinnen und Helfer angreift, gefĂ€hrdet nicht nur einzelne Personen, sondern das gesamte System schneller Hilfe.

Die Zahl der Übergriffe auf EinsatzkrĂ€fte nimmt weiterhin zu. Diese Entwicklung ist alarmierend und stellt eine erhebliche Belastung fĂŒr den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar. Angriffe auf Helferinnen und Helfer sind strafbar und stellen Angriffe auf Respekt, SolidaritĂ€t und die grundlegenden Werte unseres Zusammenlebens dar.

Unter dem gemeinsamen Appell "Gegen Gewalt. FĂŒr Respekt." wenden sich daher zu Silvester die beteiligten Blaulichtorganisationen erneut an die Bevölkerung. EinsatzkrĂ€fte stehen tĂ€glich - und hĂ€ufig ehrenamtlich - unter hohem persönlichem Risiko im Dienst der Allgemeinheit. Dieses Engagement verdient Anerkennung, Dank und vor allem Respekt.

Der Jahreswechsel ist auch 2025 eine Zeit erhöhter Einsatzbelastung. WÀhrend vielerorts gefeiert wird, sind EinsatzkrÀfte rund um die Uhr im Dienst, um Hilfe zu leisten und Gefahren abzuwehren.

"Gewalt gegen EinsatzkrĂ€fte werden wir nicht tolerieren. Sie gefĂ€hrdet nicht nur unsere Sicherheit, sondern auch die der Menschen, denen wir helfen sollen", erklĂ€rt Oliver Busche, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden. "Der Jahreswechsel stellt fĂŒr alle EinsatzkrĂ€fte - unabhĂ€ngig von ihrer Organisation - eine besonders herausfordernde Einsatzlage dar."

Marc-Dennis PĂŒlm, Leiter des Polizeikommissariats Holzminden, ergĂ€nzt: "Beachten Sie auch eingerichtete Verbotszonen fĂŒr das Abbrennen von Feuerwerk, um verheerende BrĂ€nde in den InnenstĂ€dten zu vermeiden und Finger weg von illegalem Feuerwerk, sogenannten Polenböllern, die immer wieder schwerste Verletzungen verursachen!"

Beide richten sich gemeinsam mit den Kreisbrandmeistern der beiden Landkreise und FĂŒhrungskrĂ€ften der Hilfsorganisationen mit einem eindringlichen Appell an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger: "Feiern Sie den Jahreswechsel 2025 friedlich, respektvoll und ohne Gewalt - und denken Sie an die EinsatzkrĂ€fte, die in dieser Nacht fĂŒr Ihre Sicherheit und Gesundheit im Einsatz sind."

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Leon Koch
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