KriminalitÀt, Polizei

InnenstaatssekretĂ€r Martin RĂ¶ĂŸler besucht interkulturellen Abend des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen und der Stadt Hanau

24.10.2025 - 20:07:05

Hanau - (cl) Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2025 besuchte StaatssekretĂ€r Martin RĂ¶ĂŸler heute den interkulturellen Abend des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen und der Stadt Hanau. Unter dem Motto "#dafĂŒr - Gemeinsam Sicher in Hessen" kamen mehr als 100 GĂ€ste aus Politik, AuslĂ€nderbeirĂ€ten, Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Migrantenselbstorganisationen im BĂŒrgerhaus Hanau-Wolfgang zusammen, um ein starkes Zeichen fĂŒr Dialog, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Landespolizeiorchester Hessen.

Die Veranstaltung war Teil der bundesweiten Interkulturellen Woche (https://www.interkulturellewoche.de/), die seit 1975 Begegnung, Toleranz und ein respektvolles Miteinander fördert. Das PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen beteiligt sich seit ĂŒber zwei Jahrzehnten aktiv an der Interkulturellen Woche und nutzt die Abende, um im direkten Austausch mit SchlĂŒsselpersonen aus der Einwanderungsgesellschaft Vertrauen zu stĂ€rken und neue Netzwerke zu schaffen.

In seinem Grußwort hob InnenstaatssekretĂ€r Martin RĂ¶ĂŸler die Bedeutung des interkulturellen Dialogs hervor: "Unsere Demokratie lebt von Vielfalt, von Respekt und vom offenen Austausch. Sie ist das Fundament dafĂŒr, dass wir in Freiheit und Sicherheit friedlich zusammenleben können. Integration gelingt nicht von selbst, sie verlangt Einsatz, Respekt voreinander und den Willen, BrĂŒcken in beide Richtungen zu bauen. Der heutige Abend ist ein schönes Beispiel dafĂŒr, wie das gelingen kann. Lassen Sie uns daher gemeinsam Begegnung schaffen, gemeinsam Vertrauen stĂ€rken und gemeinsam die Zukunft gestalten."

SĂŒdosthessens PolizeiprĂ€sident Daniel Muth betonte: "Die Interkulturelle Woche bietet seit ĂŒber 50 Jahren eine Plattform fĂŒr Begegnung, Dialog und Toleranz und setzt ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit. Mit diesem Abend wollen wir das Miteinander zwischen Polizei und Zivilgesellschaft weiter fördern und im offenen Austausch das gegenseitige Vertrauen festigen. Ich bin ĂŒberzeugt davon, dass man nur gemeinsam auf gesellschaftliche VerĂ€nderungen gut reagieren, Konflikte erkennen und konstruktiv bewĂ€ltigen kann."

Die Kooperation zwischen dem PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen und der Stadt Hanau ist ein starkes Signal, dass Polizei, die Kommune und die Zivilgesellschaft gemeinsame Ziele fĂŒr die hessische PrĂ€ventions- und Sicherheitsarchitektur verfolgen.

"Hanau steht fĂŒr Zusammenhalt, Respekt und gelebte Vielfalt. Der enge Schulterschluss von Stadtgesellschaft, Polizei und Politik zeigt, dass Sicherheit und Miteinander keine GegensĂ€tze sind, sondern sich gegenseitig stĂ€rken. PrĂ€vention gelingt dort am besten, wo wir Vertrauen aufbauen und Begegnung ermöglichen", betonte BĂŒrgermeister Dr. Maximilian Bieri. StadtrĂ€tin und Ordnungsdezernentin Isabelle Hemsley ergĂ€nzte: "Sicherheit braucht Dialog - und genau dafĂŒr schaffen wir gemeinsame RĂ€ume wie heute Abend. Nur im Austausch auf Augenhöhe können wir dauerhaft Vertrauen festigen und Integration stĂ€rken."

Das Format der interkulturellen Abende hat sich seit seiner EinfĂŒhrung im Jahr 2001 beim PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen als wichtiger Bestandteil der polizeilichen PrĂ€ventionsarbeit etabliert. Bereits am 26. September fand der diesjĂ€hrige interkulturelle Abend in Offenbach statt, der - ebenso wie die heutige Veranstaltung in Hanau - ebenfalls auf großen Zuspruch stieß. Beide Abende haben eindrucksvoll gezeigt, wie erfolgreich PrĂ€vention durch Dialog und Vernetzung wirken kann. Das PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen wird diesen bewĂ€hrten Weg gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern konsequent fortsetzen.

Hinweis: Dieser Meldung sind mehrere Bilder beigefĂŒgt (Bildquelle: PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen)

Offenbach, 24.10.2025, Pressestelle, Christopher Leidner

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