ZOLL-H: - Zigarettenschmuggler-Netzwerk aus Hannover, Dortmund und Wuppertal zerschlagen; - auĂerdem Verdacht VerstoĂ Russland-Embargo - 3 Festnahmen; 236.000 Zigaretten und hohe Vermögenswerte beschlagnahmt
02.07.2025 - 14:59:55Bargeld, mehreren Kilogramm Silber sowie fĂŒnf Luxusfahrzeugen
Am 01.07.2025 und 02.07.2025 durchsuchten EinsatzkrĂ€fte des Zollfahndungsamtes Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld insgesamt 13 Objekte in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, mehrere davon u.a. in Hannover und Umgebung, sowie weitere in Dortmund, Wuppertal und anderenorts. DarĂŒber hinaus konnten insgesamt drei Haftbefehle gegen die mutmaĂlichen HaupttĂ€ter vollstreckt werden.
Gegen insgesamt sieben TatverdÀchtigen im Alter zwischen 38 und 56 Jahren besteht der Verdacht, durch den illegalen Handel mit unversteuerten Zigaretten seit mindestens Juli 2023 insgesamt Steuern in Höhe von mehr als 575.000,- Euro hinterzogen zu haben.
DarĂŒber hinaus besteht der Verdacht, dass einer der vorgenannten TĂ€ter mit sechs weiteren TatverdĂ€chtigen in mindestens 100 FĂ€llen Kraftfahrzeuge in Deutschland angekauft und dann zum Schein zur Ausfuhr in unterschiedliche DrittlĂ€nder angemeldet hat. TatsĂ€chlich aber sind die Fahrzeuge gemÀà der Verdachtslage nach Russland ausgefĂŒhrt worden - ein VerstoĂ gegen das "Russland-Embargo", strafbar nach dem AuĂenwirtschaftsgesetz und geltendem EU-Recht.
Bei den Durchsuchungen konnten ca. 140.000 unversteuerte Zigaretten in einem von den Beschuldigten genutzten Lager in Wuppertal sichergestellt werden, weitere rund 96.000 Zigaretten an anderen Durchsuchungsobjekten. Ferner wurden zahlreiche Mobiltelefone und DatentrÀger an den Wohnanschriften der Beschuldigten sichergestellt.
DarĂŒber hinaus konnten mehr als 70.000 Euro Bargeld, 4 Kilogramm Silber, fĂŒnf hochwertige Fahrzeuge sowie ein PKW-AnhĂ€nger als Vermögenswerte gesichert werden.
Die Ermittlungen, die zunĂ€chst wegen des Verdachts des Handels mit unversteuerten Zigaretten durch das Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld (Schwerpunktabteilung fĂŒr besonders umfangreiche Wirtschafts- und Korruptionsstrafsachen und herausgehobener Verfahren der organisierten KriminalitĂ€t und fĂŒr Vermögensabschöpfung), gefĂŒhrt wurden, wiesen die Ermittler auf die Spur der mutmaĂlichen Embargo-VerstöĂe.
"Dieses Ermittlungsverfahren zeigt deutlich, wie TĂ€tergruppierungen heutzutage deliktsĂŒbergreifend arbeiten, um aus ihren Straftaten kriminelle Gewinne zu erwirtschaften. Das zeigt die Wichtigkeit, ganzheitliche Ermittlungen "aus einem Guss" zu fĂŒhren und den Beschuldigten ihren Gewinn aus den Straftaten zu entziehen," so Guido MĂ€ke, Sprecher des Zollfahndungsamtes Hannover.
Die Ermittler des Zollfahndungsamtes Hannover wurden bei den heutigen MaĂnahmen durch SpezialkrĂ€fte des Zolls sowie zusĂ€tzliche KrĂ€fte des Zollfahndungsamtes Essen unterstĂŒtzt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
RĂŒckfragen bitte an:
Staatsanwaltschaft Bielefeld
Oberstaatsanwalt Nowak
-Pressesprecher der Schwerpunktabteilung fĂŒr die Bearbeitung
besonders
umfangreicher Wirtschafts- und Korruptionsstrafsachen und
herausgehobener Verfahren der organisierten KriminalitĂ€t und fĂŒr
Vermögensabschöpfung-
Telefon: 0521 549 2425
E-Mail: [email protected]
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Zollfahndungsamt Hannover
Guido MĂ€ke
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