FW-EN: Feuerwehr Herdecke am Samstag mehrfach im Einsatz - Massiver Gasaustritt und Rauchentwicklung gemeldet
29.03.2026 - 12:22:30 | presseportal.de
Um 15:02 Uhr wurde ein massiver Gasaustritt mit StrömungsgerĂ€uschen sowie Gasgeruch in der GoethestraĂe, gegenĂŒber einem Altenheim, gemeldet. FĂŒr die Feuerwehr wurde die höchste Alarmstufe gewĂ€hlt. Mehrere Anrufer bestĂ€tigten die Wahrnehmung und schilderten dem Einsatzleiter ihre Beobachtungen vor Ort. Da ein Gasaustritt aus einer Ăbergabestation zunĂ€chst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde umgehend ein Gefahrenbereich eingerichtet.
Zwei WohngebĂ€ude der GoethestraĂe mussten vorsorglich vollstĂ€ndig evakuiert werden. Die betroffenen Bewohner wurden im Foyer eines angrenzenden Sonderbaus untergebracht. WĂ€hrend des Einsatzes war die GoethestraĂe fĂŒr den gesamten StraĂen- und Busverkehr komplett gesperrt.
Die Feuerwehr baute vorsorglich einen Löschangriff in Bereitstellung auf und fĂŒhrte Messungen unter Atemschutz durch. Parallel wurde der zustĂ€ndige Energieversorger hinzugezogen. Trotz intensiver ĂberprĂŒfungen konnten weder durch die Feuerwehr noch durch den Energieversorger konkrete Hinweise auf einen Gasaustritt festgestellt werden. Auch die gemeldeten StrömungsgerĂ€usche konnten als unbedenklich eingeordnet werden. Ein Umweltschutzzug war rund eine Stunde im Einsatz.
Brand im GebÀude am Westender Weg gemeldet
Am Abend folgte um 18:42 Uhr ein weiterer Einsatz im Bereich Westende. Im Westender Weg, Ecke Gerhard-Kienle-Weg, wurde eine Rauchentwicklung aus einem WohngebÀude gemeldet. Daraufhin eröffnete die Leitstelle einen Einsatz "Feuer im GebÀude". Vor Ort bestÀtigte sich zunÀchst eine sichtbare Rauchentwicklung. Aufgrund der Wetterlage sammelte sich der Rauch jedoch um das GebÀude, wodurch der Eindruck eines Brandes entstand. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass der Rauch aus einem angefeuerten Kamin stammte. ZusÀtzlich war eine leichte Rauchentwicklung aus einem Heizungsabgasrohr erkennbar, die ebenfalls keinen Gefahrenzustand darstellte. Der Einsatz wurde daraufhin zeitnah beendet.
Es handelte sich bei beiden EinsÀtzen somit um "Alarme in guter Absicht".
RĂŒckfragen bitte an:
Feuerwehr Herdecke
stv. Leiter der Feuerwehr, Pressestelle
Christian Arndt
Telefon: +49 (0)163 86 11 240
E-Mail: christian.arndt@feuerwehr-herdecke.de
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