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HZA-D: Zoll ĂŒbergibt deutlich zu jungen Hund mit gefĂ€lschten Papieren an Tierheim / Reisende am Flughafen DĂŒsseldorf wollte Hund am Zoll vorbeischmuggeln

Veröffentlicht am: 11.05.2026 um 09:47 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
DĂŒsseldorf - Von Tierliebe seitens einer Reisenden konnte in diesem Fall wohl eher keine Rede sein. Der Zoll am DĂŒsseldorfer Flughafen kontrollierte am 07.08.2026 eine Frau, die von Antalya in der TĂŒrkei nach DĂŒsseldorf reiste. ZusĂ€tzlich zu ihrem ReisegepĂ€ck, begleitete die 22-jĂ€hrige NiederlĂ€nderin ein kleiner, brauner Hund. Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten zunĂ€chst ihr ReisegepĂ€ck und ließen sich dann die erforderlichen Papiere fĂŒr das Tier zeigen. Hunde, die in die EU reisen, benötigen zusĂ€tzlich zu einem EU-Heimtierausweis auch einen sogenannten Titer Nachweis, der belegt, dass das Tier gegen Tollwut geimpft wurde.
HZA-D: Zoll ĂŒbergibt deutlich zu jungen Hund mit gefĂ€lschten Papieren an Tierheim / Reisende am Flughafen DĂŒsseldorf wollte Hund am Zoll vorbeischmuggeln - Bild: presseportal.de

Doch bei der Durchsicht der Unterlagen wurden die Zöllner stutzig. Laut den Papieren sollte der Hund neun Monate alt sein. Allerdings wirkte das Tier sehr klein fĂŒr dieses Alter. Bei der Kontrolle der ZĂ€hne stellte eine Beamtin fest, dass der Hund noch seine MilchzĂ€hne besaß und somit höchstwahrscheinlich deutlich jĂŒnger war. Aufgrund dieser Hinweise verstĂ€ndigten die Zollbeamten das zustĂ€ndige VeterinĂ€ramt. Dieses ordnete die QuarantĂ€ne des kleinen Hundes zur ÜberprĂŒfung des Alters und der Richtigkeit der Dokumente an. Das Tier wurde schließlich an ein Tierheim ĂŒbergeben, welches ihn zur ÜberprĂŒfung mitnahm.

Das Ergebnis dieser ÜberprĂŒfung ließ dann auch die Zöllner mit dem Kopf schĂŒtteln. Das Tier sei maximal zwei bis drei Monate alt, verfĂŒge nicht ĂŒber die notwendigen Impfungen und zudem seien die vorgelegten Papiere mutmaßlich gefĂ€lscht. Dies hat zur Folge, dass der Hund mindestens drei Monate in QuarantĂ€ne verbringen muss und nach allen erforderlichen Impfungen und Untersuchungen entweder an die Halterin zurĂŒckgegeben oder vermittelt wird. Ob die Reisende ihren Hund nach dieser Zeit wieder in Empfang nimmt, steht noch aus, die Kosten fĂŒr die Unterbringung, Verpflegung und alle Untersuchungen wird sie aber auf jeden Fall zahlen mĂŒssen.

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Fabian Pflanz
Telefon: 0211/2101-1230
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