HZA-DO, Festnahme

HZA-DO: Festnahme nach Fluchtversuch / Zoll deckt illegalen Aufenthalt und illegale BeschÀftigung auf

12.09.2024 - 09:53:44

Gladbeck - Am 11. September 2024 ĂŒberprĂŒften Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Dortmund aufgrund eines Hinweises ein Sushi Restaurant in Gladbeck.

Bereits beim Eintreffen der Beamten versuchte ein Mann durch den Hinterausgang zu flĂŒchten, um sich der Kontrolle zu entziehen. Die Zöllner konnten den 52-jĂ€hrigen Chinesen aber zĂŒgig stellen.

Um einer BeschĂ€ftigung nachgehen zu dĂŒrfen, benötigen chinesische Staatsangehörige einen Aufenthaltstitel, der zur AusĂŒbung einer TĂ€tigkeit im Bundesgebiet berechtigt. Der Mann konnte sich lediglich mit einem chinesischen Reisepass legitimieren. Einen nationalen Aufenthaltstitel beziehungsweise eine gĂŒltige Arbeitsgenehmigung, die ihn zur Einreise ins Bundesgebiet und zur Arbeitsaufnahme berechtigt hĂ€tte, konnte der Mann nicht vorweisen. Die Zollbeamten nahmen ihn daher wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts vorlĂ€ufig fest und leiteten ein Strafverfahren ein. Der Beschuldigte war bereits durch das Landeskriminalamt Niedersachsen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Der festgenommene Mann wurde an der Dienststelle mittels Dolmetscher zum Sachverhalt vernommen und anschließend in den Polizeigewahrsam nach Bottrop verbracht. Über seinen weiteren Verbleib entscheidet nun die AuslĂ€nderbehörde.

Den Arbeitgeber erwartet ein Verfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt sowie der BeschĂ€ftigung von AuslĂ€ndern ohne erforderliche Arbeitsgenehmigung. Ihm droht eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren. ZusĂ€tzlich ist ein Bußgeld bis zu 500.000 Euro möglich.

RĂŒckfragen bitte an:

Hauptzollamt Dortmund
Pressesprecherin
Andrea MĂŒnch
Telefon: 0231-9571-1030
E-Mail: [email protected]
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Dortmund ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/597619

@ presseportal.de