HZA-UL: Jede zweite Prüfung ein Ermittlungsverfahren/ Zoll prüft Frisöre und Kosmetikstudios in Ulm und Göppingen
Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 10:14 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
22 Arbeitnehmer/innen trafen die Zöllner bei der Arbeit an, zwei Männer (32 und 34 Jahre alt) aus Vietnam, die in einem Göppinger Betrieb arbeiteten, konnten sich nicht ausweisen und mussten einer Identitätsfeststellung durch die Polizei unterzogen werden; Verfahren zum Vorwurf der illegalen Beschäftigung und Schwarzarbeit leiteten die Beamten daraufhin ein und kassierten 1000 Euro Strafsicherheit. Gegen den Arbeitgeber wird gesondert strafrechtlich ermittelt.
Ergebnis insgesamt war, dass jede zweite Prüfung zu weiteren Ermittlungen führt, weil z.B. der Verdachtsmomente auf Schwarzarbeit oder Mindestlohnverstoß im Raum stehen.
Die Zoll-Razzien am Wochenende waren Teil einer groß angelegten bundesweiten Schwerpunktprüfung bei Frisören, Barbershops, Nagel- und Kosmetikstudios. Rund 2200 Einsatzkräfte des Zolls waren dabei im Einsatz. Unterstützt wurden die Zöllner mancherorts von Kassen- und Betriebsprüfern der Finanzämter und anderen Behörden.
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