POL-PDTR, SchadentrÀchtiger

SchadentrÀchtiger Callcenter-Betrug der Variante Schockanruf im Bereich Idar-Oberstein

18.04.2024 - 21:59:27

Idar-Oberstein - Am heutigen Donnerstag versuchten BetrĂŒger erneut vermehrt durch sogenannte Schockanrufe und weiterer betrĂŒgerischer Vielfalt an Wertsachen, Schmuck und Bargeld zu gelangen. Als verwendete Variante nutzte die bislang unbekannte TĂ€terschaft, die eines Schockanrufs in Verbindung mit einem engen VerwandtschaftsverhĂ€ltnis. Der oder die Anrufer*in gibt sich als Person einer Behörde aus und tĂ€uscht eine Notsituation vor, gestern meistens ein tödlicher Verkehrsunfall eines engen Verwandten, welche lediglich durch die Zahlung von einer nicht unerheblichen Geldsumme abgewiesen werden kann. Im weiteren Verlauf des GesprĂ€chs wird versucht eine Übergabe von Wertsachen, Schmuck und Bargeld zu vereinbaren. In besonderen Fokus rĂŒckt hier ein schadenstrĂ€chtiger vollendeter Fall in Idar am Nachmittag des 18.04.2024. Eine GeschĂ€digte wurde durch den oben geschilderten Fall getĂ€uscht und ĂŒbergab einer weiblichen Person auf dem Parkplatz des Maler-Wild-Platzes in Idar eine rote Schatulle aus Leder mit Schmuck im mittleren 5-stelligen Bereich. Die TatverdĂ€chtige kann wie folgt beschrieben werden: - weiblich, junges Erscheinungsbild - ~ 1,60 m groß - zusammengesteckte, nach oben gebundene rötliche Haare - aubergine-farbene Steppjacke - zudem trug die TatverdĂ€chtige eine schwarze UmhĂ€ngetasche

Die Kriminalpolizei Idar-Oberstein hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt ausdrĂŒcklich vor noch weiteren Ă€hnlich gelagerten Betrugsversuchen am Telefon. Sollten sachdienliche Hinweise bezĂŒglich des geschilderten Falles und insbesondere der genannten Personenbeschreibung gegeben werden, können diese direkt der Polizei Idar-Oberstein (Tel. 06781 5610) mitgeteilt werden.

Weitere Tipps Ihrer Polizei fĂŒr diesen Deliktsbereich: - Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsĂ€tzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen. - Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann. - Geben Sie keine Details zu Ihren familiĂ€ren und finanziellen VerhĂ€ltnissen preis. - Lassen Sie sich nicht drĂ€ngen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu ĂŒberprĂŒfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestĂ€tigen. - Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahestehende Personen. - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen. - Kommt Ihnen ein Anruf verdĂ€chtig vor, informieren Sie unverzĂŒglich die Polizei unter der Nummer 110. WĂ€hlen Sie die Rufnummer selber, lassen Sie sich nicht verbinden. - Sind Sie bereits Opfer eines gleichgelagerten Deliktes geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, ZusammenhĂ€nge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die TĂ€ter zu ĂŒberfĂŒhren. - Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkĂŒrzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die TĂ€ter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom. - Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere GeldbetrĂ€ge und andere WertgegenstĂ€nde nach Möglichkeit nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach.

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