Trump plÀdiert in 37 Anklagepunkten auf nicht schuldig
13.06.2023 - 21:17:25Das berichten mehrere US-Medien ĂŒbereinstimmend. Zuvor wurde ihm die Anklageschrift verlesen, in der ihm 37 schwere Straftaten vorgeworfen werden.
Trump soll nach seiner Amtszeit Geheimdokumente unerlaubterweise in seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago aufbewahrt haben. Einer Aufforderung, diese nicht zurĂŒckzugeben sei er nicht gefolgt. Daher werden ihm und einem Mitangeklagten unter anderem eine Verschwörung zur Behinderung der Justiz vorgeworfen. Trump soll die Dokumente mehrmals anderen gezeigt haben und dabei zugegeben haben, dass er sie als Ex-PrĂ€sident nicht in seinem Besitz haben darf. Die Geheimdokumente enthielten laut Anklageschrift "Informationen ĂŒber die Verteidigungs- und WaffenkapazitĂ€ten der Vereinigten Staaten und anderer LĂ€nder, ĂŒber die Nuklearprogramme der Vereinigten Staaten, ĂŒber die potenzielle Verwundbarkeit der Vereinigten Staaten und ihrer VerbĂŒndeten durch militĂ€rische Angriffe sowie ĂŒber PlĂ€ne fĂŒr mögliche VergeltungsmaĂnahmen im Falle eines auslĂ€ndischen Angriffs". 17 der gefundenen Dokumente sind als "Top Secret" eingestuft, 54 als "Secret" und 31 als "Confidential". Zum Teil durften die Dokumente nicht einmal verbĂŒndeten Staaten gezeigt werden, heiĂt es in der Anklage. Der Sonderermittler Jack Smith war Ende letzten Jahres beauftragt worden, Trumps Aufbewahrung geheimer Unterlagen in seinem Anwesen Mar-a-Lago zu untersuchen. Zuvor hatte das FBI Trumps PrivatrĂ€ume durchsucht und die Dokumente unter anderem unter einer Dusche gefunden. Es ist das erste Mal, dass ein ehemaliger US-PrĂ€sident vor ein Bundesgericht gestellt wird.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


