Interkultureller Abend des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen und der Stadt Hanau
26.10.2023 - 14:14:24(ek)Ăber 80 Vertreterinnen und Vertreter der AuslĂ€nderbeirĂ€te, der Integrationsfachstellen, der Migrationsberatungsstellen, der Religionsgemeinschaften, der Migrantenselbstorganisationen, sowie Mitarbeitende des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen und der Stadt Hanau folgten der Einladung von Herrn PolizeiprĂ€sident Daniel Muth in die Kulturhalle in Hanau-Steinheim.
Der Empfang zum "Interkulturellen Abend der Polizei 2023" wurde unter dem Motto "Neue RĂ€ume" vom Stabsbereich E 4 der polizeilichen PrĂ€vention in Zusammenarbeit mit dem Amt fĂŒr Demokratie, Vielfalt und Sport der Stadt Hanau ausgerichtet.
Um die vorhandene Vernetzung der Polizei mit den Ansprechpersonen aus den Migrantenselbstorganisationen und der Zivilgesellschaft weiterhin zu fördern, entstand die Idee, im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche (https://www.interkulturellewoche.de/startseite) "Interkulturelle Abende" der Polizei zu initiieren. Die erste Veranstaltung mit diesem Titel fand bereits 2001 in Offenbach statt. Ein Novum war die diesjĂ€hrige Veranstaltung in Hanau, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Hanau erfolgreich realisiert werden konnte. Der Interkulturelle Abend in Hanau war damit ein erster Auftakt fĂŒr den noch stĂ€rkeren Austausch und die Sichtbarkeit des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen in der Stadt Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis. Dabei bieten die interkulturellen Abende des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen eine wiederkehrende Plattform fĂŒr den kommunalen Dialog, fĂŒr das persönliche Kennenlernen und den Abbau von Vorurteilen zwischen den Akteuren.
Nach einfĂŒhrenden Worten und der BegrĂŒĂung der GĂ€ste durch den Leiter der polizeilichen PrĂ€vention, Marc Sachs, eröffnete PolizeiprĂ€sident Daniel Muth als Gastgeber die Veranstaltung mit einem persönlichen GruĂwort. Darin benannte er auch die aktuellen internationalen Krisen. Gleichsam betonte er, dass trotz dieser weltweiten angespannten Lage, alle Akteurinnen und Akteure fĂŒr ein friedliches Zusammenleben arbeiten und fĂŒhrte dazu aus: "Die hessische Sicherheitsarchitektur erfordert den Beitrag vieler Akteurinnen und Akteure, damit kooperativ und zeitnah in der kommunalen KriminalprĂ€vention agiert werden kann. Daher ist es uns besonders wichtig, mit relevanten Akteuren wie den Migrantenselbstorganisationen vernetzt zu sein und eine Grundlage fĂŒr eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen. Weitere Akteure dieser Netzwerke sind Behörden, eine Vielzahl anderer Institutionen sowie letztlich auch die Zivilgesellschaft als Ganzes."
Er bedankte sich fĂŒr die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Migrantenselbstorganisationen: "Sie sind nicht nur Interessenvertreter, sondern auch BrĂŒckenbauer, Vermittler und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der modernen Einwanderungsgesellschaft", betonte der Behördenleiter und ergĂ€nzte, dass das uneigennĂŒtzige und ehrenamtliche Engagement der geladenen GĂ€ste wesentlich zum Wohle der gesamten Bevölkerung und dem friedlichen Miteinander in den Kommunen beitrage. Herr Muth zeigte auf, dass das Einzugsgebiet des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessens mit weit ĂŒber 160 nationalen BezĂŒgen international geprĂ€gt ist und die Polizei mit diesem Abend einen Beitrag fĂŒr den kommunalen Dialog leisten möchte.
Nach dem GruĂwort des PolizeiprĂ€sidenten hielt Dr. Maximilian Bieri, BĂŒrgermeister der Stadt Hanau, ebenfalls ein GruĂwort. Auch er betonte vielfach die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft und die Funktion der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als BrĂŒckenbauer in die sehr unterschiedlichen Teile der Gesellschaft. Er wies darauf hin, dass im vertrauensvollen Miteinander zwischen Polizei und Zivilgesellschaft erfolgreiche Zusammenarbeit gestaltet werden kann. "Insbesondere als BĂŒrgermeister von Hanau bin ich mir der Verantwortung und der groĂen Herausforderung bewusst, gilt es doch fĂŒr ein gemeinsames und friedliches Miteinander einzustehen. Gerade nach dem 19.02.2020 hat sich viel verĂ€ndert und die Arbeit der Polizei ist nochmals um einiges schwerer geworden. Wir wollen deshalb das Miteinander zwischen Polizei und Zivilgesellschaft weiter fördern und im fachlichen und persönlichen Austausch das gegenseitige Vertrauen stĂ€rken", so Herr Dr. Bieri.
Als Impulsgeberin fĂŒr den Abend konnte man die Juristin Frau Ikram Errahmouni-Rimi gewinnen. Frau Errahmouni-Rimi, die hauptamtlich als Referentin fĂŒr Vielfalt und Antidiskriminierung bei der Polizei Bremen und freiberuflich als Expertin fĂŒr eine diskriminierungssensible Arbeitskultur tĂ€tig ist, verdeutlichte in ihrem kurzweiligen Vortrag die Herausforderungen, VerhĂ€ltnisbestimmungen und Potenziale zwischen der Polizei und der Zivilgesellschaft.
Der gesamte Abend wurde musikalisch durch die KlÀnge der Klarinette des mehrfach ausgezeichneten Musikers Roman Kuperschmidt (http://www.klezmer-frankfurt.de/) begleitet.
Daniel Muth und Dr. Maximilian Bieri unterstrichen in ihren GruĂworten, "neue RĂ€ume" fĂŒr den Austausch zu schaffen und diese mit Leben zu fĂŒllen. Der Interkulturelle Abend in Hanau wurde an jenem Abend zu solch einem "neuen Raum", in dem alle Anwesenden sich an einem kleinen Buffet stĂ€rken und in persönlichen GesprĂ€chen austauschen und kennenlernen konnten.
Hinweis: Dieser Meldung sind drei Bilder beigefĂŒgt (Quelle: PP SĂŒdosthessen)
Offenbach, 26.10.2023, Pressestelle, Thomas Leipold
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