POL-CE, Internationaler

Internationaler Tag NEIN zu Gewalt an Frauen

25.11.2023 - 11:30:00

Celle - Celle - Am 25.11.1960 wurden die drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik im Auftrag des Diktators Trujillo ermordet. Sie waren im Untergrund tĂ€tig und hatten sich an AktivitĂ€ten gegen den herrschenden Tyrannen beteiligt. Sie standen mit Mut und Zuversicht gegen Gewalt und UnterdrĂŒckung in Ihrem Land ein und mussten dafĂŒr mit Ihrem Leben bezahlen. Ihnen zu Ehren wird daher an diesem Tag an sie gedacht. Seit 1999 ist der 25. November von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag fĂŒr die Opfer von Gewalt an Frauen und MĂ€dchen anerkannt.

Am heutigen 25.11.2023 ist vor dem PolizeigebĂ€ude in der JĂ€gerstraße die Fahne der Vereine Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. und UN Women Deutschland e.V. gehisst worden, um auf diesen internationalen Gedenktag aufmerksam zu machen.

Der Leiter der Polizeiinspektion, Herr Polizeidirektor Frank Freienberg dazu: "Mit dem Hissen der Fahne setzt die Polizei Celle ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Wir wollen als Teil der Kampagne sichtbar und deutlich machen, dass Frauenrechte Menschenrechte sind und jegliche Art von Gewalt gegen Frauen und MÀdchen eine Menschenrechtsverletzung darstellt." Die Fahne wird 16 Tage gehisst bleiben, nÀmlich bis zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2023.

Dieser Aktionszeitraum wird weltweit genutzt, um das Ausmaß und die verschiedenen AusprĂ€gungen von Gewalt zu thematisieren und Bewusstsein dafĂŒr zu schaffen, dass Gewalt gegen Frauen und MĂ€dchen als fundamentale Menschenrechtsverletzung nachhaltige Folgen nicht nur fĂŒr die Betroffenen selbst, sondern fĂŒr die gesamte Gesellschaft hat. "Gerade die hohe Anzahl an FĂ€llen HĂ€uslicher Gewalt in der Kriminalstatistik zeigt , dass Gewalt in familiĂ€ren und (Ex-)partnerschaftlichen Beziehungen auch in der heutigen Zeit noch immer als Lösung eines Problems anerkannt wird. Traditionelle Geschlechterrollen verstĂ€rken die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und sind mitunter ursĂ€chlich fĂŒr geschlechtsspezifische Gewalt. Dieses VerstĂ€ndnis gilt es aufzubrechen, um das unhaltbare Leid vieler betroffener Personen zu beenden", so die Beauftragte fĂŒr KriminalprĂ€vention Cosima Bauer.

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