Kooperation in Coerde als Vorbild: Jugendtreffs, SpaziergĂ€nge und Aktionstage fĂŒr mehr Zusammenhalt
02.09.2025 - 10:39:33"Das ist eine starke Allianz von Teilhabe, Respekt und sichtbarem Engagement vor Ort", betont OberbĂŒrgermeister Markus Lewe. "Unsere Erfahrungen aus Coerde zeigen, wie effektiv es ist, wenn Polizei und Verwaltung gemeinsam handeln. Die Menschen spĂŒren, dass wir verlĂ€ssliche Partner an ihrer Seite sind."
PolizeiprĂ€sidentin Alexandra Dorndorf unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens: "Wir wollen ganz konkret anpacken. Es geht darum, die kleinen und groĂen Probleme der Menschen vor Ort zusammen zu lösen. Wenn wir als Staat unsere KrĂ€fte gut bĂŒndeln, können wir das Vertrauen der Menschen in unsere Demokratie wieder zurĂŒckgewinnen. Diese Kooperation zeigt: Vernetzung schafft Wirkung - und macht unseren Staat handlungsfĂ€hig, genau da wo es am meisten zĂ€hlt: mitten in der Gesellschaft."
Coerde als Vorbild fĂŒr die ganze Stadt
Die Kooperation richtet ihren Fokus besonders auf Stadtbezirke, in denen es zum Beispiel hohe Arbeitslosigkeit und Kinderarmut gibt, und soll demokratisches Handeln vor Ort stÀrken. Stadtverwaltung und Polizei entwickeln gemeinsam mit Vereinen und Partnern aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Soziales und Kultur prÀventive Projekte - etwa Sportveranstaltungen oder Dialogformate. Die Projekte sollen Integration, Engagement und verantwortliches Handeln fördern und den Menschen in den Stadtbezirken direkt zugutekommen.
Kathrin Freund, Projektleiterin von "Coerde Zukunft" ĂŒbernimmt die GeschĂ€ftsfĂŒhrung des Kooperationsprojektes. Die erfolgreiche Zusammenarbeit im Stadtteil Coerde dient als Vorbild fĂŒr die stadtweite Kooperation. Bei regelmĂ€Ăigen "QuartiersspaziergĂ€ngen" tauschen sich Polizei und Verwaltung dort mit lokalen Akteuren aus, um Bedarfe zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
ZusĂ€tzlich organisieren die Partner in Coerde Aktionstage zu Themen wie LĂ€rmbelastung, Abfallentsorgung und Sicherheit. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff HOT (Haus der Offenen TĂŒr) zeigt, wie wichtig der direkte Dialog mit Kindern und Jugendlichen ist, um Vertrauen aufzubauen und gemeinsam aktiv zu werden.
Stadt und Polizei arbeiten bereits jetzt eng mit weiteren Netzwerkpartnern zusammen - unter dem Motto "Gesicht zeigen vor Ort, um unsere Demokratie zu stÀrken". Interessierte und Organisationen können sich bei der Stadt unter 02 51/4 92-60 24 oder der Polizei 02 51/2 75-10 12 oder -10 19 melden.
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