POL-HX, KriminalitÀtsbericht

KriminalitĂ€tsbericht 2024: Mehr WohnungseinbrĂŒche, aber weiterhin gute AufklĂ€rungsquote

13.03.2025 - 13:16:33

Kreis Höxter. - Die Kreispolizeibehörde Höxter hat ihren KriminalitĂ€tsbericht fĂŒr das Jahr 2024 veröffentlicht. Die Zahlen zeigen: Die Sicherheitslage im Kreis bleibt insgesamt auf einem guten Niveau. Besonders erfreulich ist der deutliche RĂŒckgang der Rauschgiftdelikte, wĂ€hrend die gestiegene Zahl an WohnungseinbrĂŒchen ernst genommen wird. Dennoch kann die Polizei im Kreis Höxter eine ĂŒberdurchschnittlich hohe AufklĂ€rungsquote vorweisen, die landesweit Platz fĂŒnf bedeutet. Die Zahl der erfassten Straftaten im Kreis Höxter blieb nahezu konstant.

"Die Zahl der registrierten Drogendelikte ist von 472 auf 296 gesunken - ein RĂŒckgang um fast 38 Prozent", erklĂ€rt Kriminalrat Daniel Vogel, Leiter der Direktion KriminalitĂ€t. "Ein wesentlicher Faktor hierfĂŒr dĂŒrfte die verĂ€nderte gesetzliche Lage beim Umgang mit Cannabis sein. Durch die Legalisierung bestimmter Mengen fĂŒr den Eigenkonsum entfĂ€llt ein Teil der bislang strafrechtlich relevanten FĂ€lle." Gleichzeitig betont Vogel, dass die Polizei weiterhin entschlossen gegen den illegalen Drogenhandel vorgehen werde. "Gerade zum Schutz von Jugendlichen und gefĂ€hrdeten Personengruppen bleibt die BekĂ€mpfung des Drogenhandels eine unserer Kernaufgaben."

Deutlich kritischer bewertet der Kriminalrat die Entwicklung bei den WohnungseinbrĂŒchen. Die Zahl ist von 49 auf 81 gestiegen. "Das nehmen wir sehr ernst. Ein Einbruch bedeutet fĂŒr die Betroffenen oft nicht nur den Verlust von WertgegenstĂ€nden, sondern auch ein massives Eindringen in ihre PrivatsphĂ€re. Deshalb setzen wir verstĂ€rkt auf PrĂ€vention, gezielte Ermittlungsarbeit und eine enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung", so Vogel. Er weist darauf hin, dass es bei rund der HĂ€lfte der registrierten EinbrĂŒche lediglich bei Versuchen blieb, die nicht zum "Erfolg" fĂŒhrten. "Das zeigt, dass einbruchhemmende Maßnahmen wie gesicherte Fenster und TĂŒren eine große Wirkung haben. In vielen FĂ€llen scheitern TĂ€ter an gut gesicherten Wohnungen." Ein zentraler Punkt im Kampf gegen WohnungseinbrĂŒche ist die Mithilfe der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger. "Wir bitten die Bevölkerung, verdĂ€chtige Beobachtungen - etwa unbekannte Personen oder Fahrzeuge in der Nachbarschaft - sofort zu melden. Je schneller wir informiert sind, desto besser können wir reagieren. Das gilt ausdrĂŒcklich nicht nur fĂŒr die Verhinderung von EinbrĂŒchen. WĂ€hlen Sie beim Verdacht die 110 - der Anruf und der Einsatz sind kostenlos, aber in den wenigsten FĂ€llen umsonst!", appelliert Vogel.

Insgesamt blieb die Zahl der erfassten Straftaten im Kreis Höxter nahezu konstant. 2024 wurden 6.820 Straftaten registriert, das sind nur 44 mehr als im Vorjahr. Die Polizei konnte 4.183 FĂ€lle aufklĂ€ren und dabei 3.136 TatverdĂ€chtige ermitteln. Mit einer AufklĂ€rungsquote von 61,33 Prozent liegt die Kreispolizeibehörde Höxter auf einem hervorragenden fĂŒnften Platz in Nordrhein-Westfalen. Die sogenannte KriminalitĂ€tshĂ€ufigkeitszahl (KHZ), also die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, liegt bei 4.807 - und damit deutlich unter dem Durchschnitt fĂŒr Ostwestfalen-Lippe (5.590) sowie weit unter dem NRW-Durchschnitt (7.689). Auch im landesweiten Vergleich steht die Polizei Höxter also weiterhin gut da.

"NatĂŒrlich ist jede Straftat eine zu viel, aber die Zahlen zeigen: Der Kreis Höxter bleibt ein sicherer Ort zum Leben", ergĂ€nzte Kreisdirektorin Manuela Kupsch, die gemeinsam mit Polizeidirektor Christian Brenski und Kriminalrat Daniel Vogel die Jahresstatistik prĂ€sentierte. Die Polizei werde auch weiterhin alles daransetzen, Straftaten aufzuklĂ€ren und die Sicherheit der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bestmöglich zu gewĂ€hrleisten.

Der vollstÀndige KriminalitÀtsjahresbericht steht hier zum Download bereit:

https://hoexter.polizei.nrw/sites/default/files/2025-03/kriminalitatsjahresbericht-2024.pdf

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