Steigendes Verkehrsaufkommen und mehr UnfĂ€lle: Polizei stellte die Verkehrsunfallbilanz fĂŒr den Kreis Mettmann vor - 2603057
Veröffentlicht am: 11.03.2026 um 13:34 Uhr | presseportal.de
LandrÀtin Dr. Bettina Warnecke, der Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde Mettmann, Holger Schepanski, und der Leiter des Verkehrsdienstes der Kreispolizei, Thomas Obst, stellten das Zahlenwerk am Mittwoch (11. MÀrz 2026) im Rahmen einer Pressekonferenz vor.
Zur Bilanz:
Die Anzahl der VerkehrsunfĂ€lle ist im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf insgesamt 14.014 angestiegen - statistisch betrachtet kommt es also alle 38 Minuten zu einem Verkehrsunfall auf den StraĂen im Kreis Mettmann.
"Diesen leichten Anstieg fĂŒhren wir auf ein generell steigendes Verkehrsaufkommen im Kreis Mettmann zurĂŒck", erklĂ€rt LandrĂ€tin Dr. Bettina Warnecke. "Es sind insgesamt mehr Menschen auf unseren StraĂen unterwegs: So werden beispielsweise Jugendliche und selbst Kinder immer mobiler - etwa mit dem E-Scooter. Und die Menschen nehmen lĂ€nger aktiv am StraĂenverkehr teil, zum Teil bis ins hohe Alter via Pedelec", so die LandrĂ€tin weiter.
Ferner fĂŒhrten auch die Sperrung auf der A 59 sowie die Baustelle auf der A 3 am Hildener Kreuz zu einer spĂŒrbaren Mehrbelastung im innerstĂ€dtischen Verkehrsraum, insbesondere im SĂŒden des Kreises. "All das fĂŒhrt dazu, dass wir insgesamt einen leichten Anstieg bei den Unfallzahlen verzeichnen. Die positive Nachricht aber ist: Bei den allermeisten UnfĂ€llen bleibt es bei einem Blech- oder Sachschaden", so Dr. Bettina Warnecke. Insgesamt betrĂ€gt der Anteil der UnfĂ€lle, bei denen eine Person verletzt wird, etwa 10 Prozent.
Mehr UnfÀlle auf ZweirÀdern und E-Scootern
Wie auch im Vorjahr blickt die Polizei mit Sorge auf die Entwicklung bei den UnfĂ€llen von Pedelecfahrerinnen und Pedelecfahrern. "Insbesondere so genannte AlleinunfĂ€lle, also solche UnfĂ€lle, bei denen vor allem Seniorinnen und Senioren ohne Fremdeinwirkung mit ihrem Pedelec stĂŒrzen, schlagen hier ins Kontor der Unfallbilanz", sagt der Erste Polizeihauptkommissar Thomas Obst, Leiter des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Mettmann.
Insgesamt kamen im Jahr 2025 567 Personen auf einem Fahrrad oder Pedelec körperlich zu Schaden - ein Anstieg von rund 13 Prozent. Um dem Trend entgegenzuwirken setzt die Polizei auch in Kooperation mit der Verkehrswacht des Kreises Mettmann auf PrÀvention, und bietet zum Beispiel kostenlose Trainings und Kurse an, bei denen das sichere Handling eines Pedelecs geschult wird.
"VerkehrsunfÀlle sind keine Naturereignisse"
"Hinter jeder Zahl in der Statistik steht ein Mensch - ein Verletzter, eine Familie, ein Schicksal. Unser Ziel ist es deshalb, insbesondere schwere oder gar tödliche VerkehrsunfĂ€lle zu verhindern. Das gelingt aber nur gemeinsam, denn VerkehrsunfĂ€lle sind keine Naturereignisse - sie passieren, weil Menschen Fehler machen. Deshalb kann jeder Einzelne durch Aufmerksamkeit und RĂŒcksicht dazu beitragen, UnfĂ€lle zu verhindern", sagt der Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde Mettmann, der Leitende Polizeidirektor Holger Schepanski.
Die vollstÀndige Verkehrsunfallbilanz auf der Homepage der Kreispolizeibehörde Mettmann im Jahresbericht 2025 unter dem folgenden Link: https://mettmann.polizei.nrw/sites/default/files/2026-03/Jahresbericht_2025_web.pdf.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
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