FW-OE, Vollbrand

FW-OE: Vollbrand eines Handwerksbetriebs in Lennestadt-Altenhundem

29.08.2025 - 15:41:14

Lennestadt-Altenhundem - Die Feuerwehr Lennestadt wurde am spĂ€ten Donnerstagabend gegen 23 Uhr zu einem GebĂ€udebrand in ein Industriegebiet in Lennestadt-Altenhundem alarmiert. Beim Eintreffen der ersten EinsatzkrĂ€fte stand das GebĂ€ude bereits im Vollbrand. Um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Betriebe zu verhindern, richtete die Feuerwehr eine sogenannte Riegelstellung ein. Wegen der schnellen Brandausbreitung wurden zusĂ€tzliche Einheiten aus dem gesamten Stadtgebiet sowie aus der Nachbargemeinde Kirchhundem nachalarmiert. Die intensive Hitzeentwicklung und die instabile GebĂ€udestruktur machten einen Innenangriff unmöglich, sodass die BrandbekĂ€mpfung ausschließlich von außen ĂŒber mehrere Strahlrohre und zwei Drehleitern erfolgen konnte. Angesichts der austretenden DĂ€mpfe der Farben und Lacke, wurden zusĂ€tzlich durch den Messzug des Kreises Olpe mehrere Messungen im Umkreis durchgefĂŒhrt, um ein Gesundheitsrisiko fĂŒr die Bevölkerung auszuschließen. Zur Versorgung der EinsatzkrĂ€fte mit zusĂ€tzlichen AtemschutzgerĂ€ten wurde zudem der AbrollbehĂ€lter Atemschutz des Kreises Olpe zur Einsatzstelle gebracht.

Zur weiteren UnterstĂŒtzung der Löscharbeiten wurde das THW Olpe mit den Fachgruppe RĂ€umen, das THW Lennestadt mit der Fachgruppe Bergen und ein Fachberater Bau des THW Waldbröl zur Einsatzstelle hinzugezogen. Ein Bagger des THW öffnete die Fassade des GebĂ€udes, um eine gezielte BrandbekĂ€mpfung im Inneren des GebĂ€udes durchzufĂŒhren. Auch das DRK Lennestadt unterstĂŒtzte den Einsatz mit einem Rettungswagen und einer Verpflegungskomponente fĂŒr die EinsatzkrĂ€fte.

Insgesamt waren rund 130 EinsatzkrĂ€fte von Feuerwehr, THW, DRK, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Von der Feuerwehr Lennestadt sind die Löschgruppen Altenhundem, Meggen, Kickenbach, Saalhausen, Maumke, Halberbracht, Elspe, Oberelspe und GrevenbrĂŒck im Einsatz gewesen.

Gegen 4.30 Uhr konnte die Zahl der KrĂ€fte vor Ort reduziert werden, eine halbe Stunde spĂ€ter meldete die Einsatzleitung schließlich "Feuer aus". Die Nachlöscharbeiten, bei denen immer wieder versteckte Glutnester aufgespĂŒrt und abgelöscht werden mussten, zogen sich noch bis in den Freitagnachmittag hinein.

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