FW-OE: Rescue-Seminar zur Technischen Hilfeleistung - 27 EinsatzkrÀfte trainieren patientenorientierte Rettung
19.08.2025 - 20:44:54Der Tag begann am Vormittag mit einer theoretischen Einheit, in der die Grundlagen der patientenorientierten Rettung vermittelt wurden. Im Fokus standen dabei Themen wie Erst-Erkundung nach dem sogenannten "WĂŒrfel-Prinzip", also die Erkundung alle Seiten eines verunfallten Fahrzeugs, inkl. Innenraum sowie der Blick unter des Fahrzeug, der Umgang mit alternativen Antrieben, das richtige Sichern und Stabilisieren von Fahrzeugen sowie das Schaffen von ZugĂ€ngen fĂŒr den sogenannten "inneren Retter". Wenn nach einem Verkehrsunfall Personen im Fahrzeug eingeklemmt sind, geht ein Feuerwehrangehöriger als "innerer Retter" ins verunfallte Fahrzeug hinein. Dieser ist fĂŒr die Betreuung und Versorgung im Fahrzeug zustĂ€ndig.
Nach dem Theorieblock ging es in die Praxis: In drei Gruppen ĂŒbten die Teilnehmer an realistisch dargestellten Unfallszenarien. Die Fahrzeuge befanden sich dabei jeweils in unterschiedlichen Lagen - auf den RĂ€dern, auf der Seite oder auf dem Dach. Jede Gruppe musste zunĂ€chst selbststĂ€ndig eine Lösung erarbeiten, diese praktisch umsetzen und anschlieĂend den ĂŒbrigen Gruppen erlĂ€utern, warum sie sich fĂŒr genau dieses Vorgehen entschieden hatte.
Besonderes Augenmerk lag dabei auf einer patientenorientierten Arbeitsweise: Wie kann eine eingeklemmte Person möglichst schonend und gleichzeitig zĂŒgig aus einem Unfallfahrzeug befreit werden? Genau diese Fragestellung prĂ€gte alle Ăbungslagen. Durch die Vielfalt der Szenarien konnten die Teilnehmer zahlreiche Taktiken erproben - vom gezielten Ăffnen von TĂŒren ĂŒber die Schaffung von groĂen Rettungsöffnungen bis hin zum Arbeiten in schwierigen Fahrzeuglagen. Die RĂŒckmeldungen der Ausbilder und die Diskussionen innerhalb der Gruppen rundeten die praxisnahen Ăbungen ab.
Am Ende des Seminartages zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit: "Solche Ăbungen sind fĂŒr uns von unschĂ€tzbarem Wert, da sie uns nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch sicheres und patientengerechtes Arbeiten im Ernstfall vermitteln", betonte Michael Starke, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Lennestadt. Mit dem Rescue-Seminar konnten die LennestĂ€dter EinsatzkrĂ€fte ihre Kenntnisse deutlich vertiefen - und sind damit noch besser auf zukĂŒnftige EinsĂ€tze vorbereitet.
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