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Auffinden von neun Sprenggranaten aus dem zweiten Weltkrieg in Liebenau

08.11.2023 - 17:45:33

Liebenau / Marklohe - (opp) Am Mittwoch, den 08.11.2023, gegen 12:00 Uhr, wurde durch einen Mitarbeiter eines Markloher Unternehmens fĂŒr Sandabbau, auf dem AußengelĂ€nde des Produktionsstandortes ein erheblich verrosteter Gegenstand festgestellt, bei welchem es sich evtl. um einen Sprengkörper handelte. Da sich der Gegenstand offensichtlich in einer vorherigen Sandlieferung aus einem Liebenauer AbbaugelĂ€nde befunden hatte, wurde von der Firmenleitung unverzĂŒglich Kontakt mit den dortigen Mitarbeitern aufgenommen. Dort, auf dem AbbaugelĂ€nde, wurden dann tatsĂ€chlich zwei weitere verdĂ€chtige GegenstĂ€nde, verborgen im Erdreich, festgestellt. Alarmierte Beamte der örtlichen Polizeistation erkannten in dem Gegenstand in Marklohe eine Granate in unbekanntem Zustand und informierten den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) aus Hannover. Um GefĂ€hrdungen anderer Personen auszuschließen, wurde das Areal fĂŒr die Dauer der Bergung abgesperrt. Die Mitarbeiter des KBD identifizierten kurze Zeit spĂ€ter den Gegenstand als eine scharfe 4,0 cm Granate aus englischer Produktion aus dem zweiten Weltkrieg und sicherten diese entsprechend in ihrem speziell ausgestatteten Fahrzeug. In einer freigelegten Mulde wurden insgesamt sechs identische Granaten festgestellt und ebenfalls in dem Fahrzeug des KPD gesichert abgelegt. Abschließend kontrollierten die Mitarbeiter des KBD den Bereich mit einer besonderen Sonde. Weitere GegenstĂ€nde wurde dabei nicht aufgefunden. Eine GefĂ€hrdung anderer Personen war zu jedem Zeitpunkt völlig ausgeschlossen. Die Polizei rĂ€t allen Findern von verdĂ€chtigen GegenstĂ€nden: Alle Kampfmittel sind lebensgefĂ€hrlich! Von Kampfmitteln können Explosionsgefahr, Vergiftungs- und gesundheitsschĂ€digende GefĂ€hrdungen, Brandgefahr und umweltschĂ€digende Gefahren ausgehen! Je lĂ€nger die Kampfmittel in der Erde liegen, desto gefĂ€hrlicher werden sie! Die GrĂ¶ĂŸe und Form der Kampfmittel sagt nichts ĂŒber die Gefahr aus! Oft sind Kampfmittel schwer erkennbar, also Vorsicht bei Verdacht! Bitte melden Sie jeden Fund Ihrer örtlichen Polizeidienststelle! Sensibilisieren Sie Kinder ĂŒber die Gefahren!

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