LKA-RP: Genug Betrug: Schutz vor Phishing, Quishing und IdentitÀtsdiebstahl
Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 10:00 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSUnerklĂ€rliche Abbuchungen, Rechnungen fĂŒr nie bestellte Waren oder unberechtigte Inkassoforderungen können Anzeichen fĂŒr IdentitĂ€tsdiebstahl sein. Kriminelle nutzen persönliche Daten wie Namen, Geburtsdaten, Zugangsdaten oder Kontoinformationen, um auf fremde Kosten einzukaufen, VertrĂ€ge abzuschlieĂen oder weitere Betrugsstraftaten vorzubereiten.
Phishing, Smishing und Quishing - verschiedene Maschen mit demselben Ziel: an sensible Daten zu gelangen!
Klassisches Phishing:
Kriminelle versenden E-Mails, die vermeintlich von Banken, Behörden oder bekannten Unternehmen stammen. Durch kĂŒnstliche Intelligenz wirken Texte heute oft sehr professionell, wobei Druck durch kurze Fristen, angebliche NotfĂ€lle, Gewinnversprechen oder Mahnungen aufgebaut wird.
Smishing:
Hier erfolgt der Betrugsversuch per SMS - besonders hĂ€ufig im Namen von Paketdiensten mit der Behauptung, eine Sendung mĂŒsse bestĂ€tigt oder eine GebĂŒhr gezahlt werden. Enthaltene Links fĂŒhren zu gefĂ€lschten Webseiten zum Abgreifen von Daten.
Quishing:
TÀter nutzen manipulierte QR-Codes an Parkautomaten, E-LadesÀulen, Haltestellen oder in E-Mails, um Betroffene nach dem Scannen auf nachgeahmte Internetseiten zu leiten. Ziel ist es, Zugangsdaten oder Bankinformationen abzugreifen.
Betrug bei Messenger-Diensten:
Auch ĂŒber unbekannte Gruppenchats, angebliche Nebenjobs, Trading-Angebote oder Online-Abstimmungen versuchen BetrĂŒger, das Vertrauen von Nutzerinnen und Nutzern zu missbrauchen.
Bei der Betrugsmasche "GhostPairing" verschicken Kriminelle ĂŒber WhatsApp vermeintliche Abstimmungslinks. Auf gefĂ€lschten Internetseiten werden Betroffene aufgefordert, ihre Mobilfunknummer einzugeben und einen BestĂ€tigungscode freizugeben, wodurch die TĂ€ter Zugriff auf das WhatsApp-Konto erhalten. AnschlieĂend versenden sie im Namen der Betroffenen weitere Betrugslinks oder Geldforderungen zwischen 400 und 800 Euro an deren Kontakte. Um unentdeckt zu bleiben, archivieren die TĂ€ter die Chats, sodass der Betrug hĂ€ufig erst durch Hinweise Dritter auffĂ€llt. Archivierte Chats tauchen nicht mehr in der normalen Chat-Ăbersicht auf. So verhindern BetrĂŒger, dass andere Leser/GeschĂ€digte zufĂ€llig die Nachrichten sehen.
Gut gerĂŒstet im Netz- Empfehlungen fĂŒr mehr Sicherheit im Alltag:
Wer noch tiefer in das Thema eintauchen möchte, ist beim kostenfreien Web-Seminar "Schutz vor Cybercrime" am 28. Oktober um 16:00 Uhr genau richtig. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt geben dort praxisnahe, wertvolle Starthilfen zur FrĂŒherkennung von Cyberangriffen. Die Anmeldung ist ganz einfach ĂŒber www.verbraucherzentrale-rlp.de/webseminare-rlp möglich.
Weitere Informationen:
Phishing-Radar der Verbraucherzentrale: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/wissen/digitale-welt/phishingradar/phishingradar-aktuelle-warnungen-6059
Informationen zu Phishing: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/phishing/
Informationen zu IdentitÀtsdiebstahl: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/wissen/digitale-welt/datenschutz/welche-folgen-identitaetsdiebstahl-im-internet-haben-kann-17750
RĂŒckfragen bitte an:
Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Pressestelle
Telefon: 06131/65600-10/-11/-12/-13
E-Mail: LKA.presse@polizei.rlp.de
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
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Tel.: 06131/284885
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