HZA-LÖ, VerstĂ¶ĂŸe

HZA-LÖ: VerstĂ¶ĂŸe gegen Mindestlohngesetz und Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt

11.04.2025 - 07:40:36

Lörrach - RechtskrĂ€ftig abgeschlossene Strafverfahren in mehreren FĂ€llen Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktkontrolle wurde ein Freiburger Restaurant Ende Juni 2023 durch Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit am Standort Freiburg geprĂŒft. Hierbei wurden erhebliche UnregelmĂ€ĂŸigkeiten festgestellt. Der Inhaber des Restaurants hatte es unterlassen, seine BeschĂ€ftigten bei der Sozialversicherung anzumelden. Außerdem zahlte er ihnen nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn. Die Ermittlungen ergaben, dass in mindestens 26 FĂ€llen somit das den BeschĂ€ftigen zustehende Arbeitsentgelt vorenthalten wurde und die SozialversicherungsbeitrĂ€ge nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ abgefĂŒhrt wurden. Im rechtskrĂ€ftig ergangenen Urteil wurde der Inhaber nun zu einer Geldstrafe in Höhe von 5.250 Euro verurteilt und muss zusĂ€tzlich SozialversicherungsbeitrĂ€ge in Höhe von 8.000 Euro nachzahlen. In einem weiteren Verfahren ermittelten die Beamten gegen einen GeschĂ€ftsfĂŒhrer einer tĂŒrkischen Baufirma, die ihren Sitz in Istanbul hat. Der tĂŒrkische Bauunternehmer hatte seine eigenen, insgesamt zehn Mitarbeiter, auf einer Baustelle im MarkgrĂ€flerland eingesetzt, ohne dass die Arbeitnehmer die fĂŒr die AusĂŒbung einer ErwerbstĂ€tigkeit in Deutschland erforderlichen Aufenthaltserlaubnisse besaßen. Das zustĂ€ndige Amtsgericht erließ seinen Strafbefehl ĂŒber eine Geldstrafe von insgesamt 3.600 Euro. Außerdem muss der GeschĂ€ftsfĂŒhrer die Kosten des Gerichtsverfahrens tragen. Auch dieses Urteil ist rechtskrĂ€ftig.

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