Kriminalität, Polizei

BPOLI LUD: Vielfältige Bilanz am Wochenende: 17 Personen aus 10 Nationen an der Grenze gestoppt

20.04.2026 - 10:28:27 | presseportal.de

Ludwigsdorf, Görlitz, Krauschwitz, Bad Muskau, Salzlandkreis - Am vergangenen Wochenende stoppten Einsatzkräfte an der Grenze insgesamt 17 Personen aus 10 verschiedenen Nationen. Betroffen waren Staatsangehörige aus Pakistan, Turkmenistan, Kolumbien, Afghanistan, Aserbaidschan, China, Syrien, Belarus, Tadschikistan und der Ukraine.

BPOLI LUD: Vielfältige Bilanz am Wochenende: 17 Personen aus 10 Nationen an der Grenze gestoppt - Foto: presseportal.de

Kolumbianer auf dem Weg nach Spanien gestoppt

Am Freitag gegen 19:45 Uhr kontrollierten Beamte am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4) zwei kolumbianische Staatsangehörige im Alter von 21 und 23 Jahren. Beide hielten sich nach eigenen Angaben bereits seit Juli 2025 in Polen auf und wollten von dort nach Spanien weiterreisen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass lediglich ein Antrag auf einen Aufenthaltstitel in Polen vorlag. Ein Titel selbst war noch nicht erteilt worden. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein, verweigerten die Einreise und wiesen beide nach Polen zurück.

Chinesischer Reisepass vor Kontrolle versteckt

Am Samstag um 22:20 Uhr kontrollierten Beamte am Grenzübergang Krauschwitz zwei chinesische Staatsangehörige bei der Einreise. Einer der beiden legte lediglich eine Bescheinigung über die Antragstellung eines Aufenthaltstitels in Polen vor. Da dies für die Einreise eines visapflichtigen chinesischen Staatsangehörigen nicht ausreichte, wurde er durchsucht. Dabei fanden die Beamten nicht nur einen bereits abgelaufenen polnischen Aufenthaltstitel, sondern auch seinen Reisepass. Warum dieser nicht vorgezeigt worden war, blieb ungeklärt. Da weder ein gültiges Visum noch ein Aufenthaltstitel vorlag, wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet. Die Einreise wurde verweigert, der Betroffene nach Polen zurückgewiesen.

Syrer leistet Beihilfe bei unerlaubter Einreise

Am Sonntag um 3:35 Uhr kontrollierten Beamte am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4) einen Pkw mit Kennzeichen aus dem Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt). In dem Fahrzeug befanden sich drei syrische Staatsangehörige. Nur der Fahrer konnte die für den Grenzübertritt und den Aufenthalt in Deutschland erforderlichen Dokumente vorweisen; er war im Salzlandkreis wohnhaft. Der erste Mitfahrer verfügte zwar über einen gültigen bulgarischen Aufenthaltstitel, jedoch nicht über den erforderlichen Reisepass. Der zweite Mitfahrer konnte neben dem bulgarischen Aufenthaltstitel einen bulgarischen Flüchtlingspass vorlegen, war jedoch im polizeilichen Fahndungssystem zur Prüfung ausgeschrieben. Hintergrund waren frühere Zurückweisungen. Gegen den Mitfahrer ohne Pass leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Dem Fahrer wurde Beihilfe vorgeworfen. Nach Prüfung der Einreisegründe wurde beiden Mitfahrern die Einreise verweigert; sie wurden nach Polen zurückgewiesen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

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