++ aktuell scheitert fast jede zweite Tat! - Machen auch Sie es Einbrechern und Dieben schwer! ... und stehlen Sie den TÀtern auch etwas, nÀmlich Zeit! ++ Tag des Einbruchschutzes - 26.10.25
21.10.2025 - 08:54:00LĂŒneburg/LĂŒchow-D./Uelzen - Region Nordost-Niedersachsen.
"Tag des Einbruchschutzes" - Unter dem Motto "Eine Stunde mehr fĂŒr mehr Sicherheit" ist am 26.10.25 der bundesweit offizielle Tag des Einbruchschutzes - in diesem Jahr wieder am Tag der Zeitumstellung. PrĂ€ventionsteam und Polizei in der Region nutzen zusammen mit der Internetplattform www.keinbruch.de diesen Tag, um bzgl. der Thematik zu sensibilisieren und auf das Thema aufmerksam zu machen.
"Helfen Sie aktiv mit! - Einbruchschutz betrifft jeden!" appelliert Polizeihauptkommissarin Kathrin Richter - Beauftragte fĂŒr KriminalprĂ€vention - vom LĂŒneburger PrĂ€ventionsteam.
Neben den Schwerpunkt- und PrĂ€ventionsmaĂnahmen der letzten Jahre haben unterstĂŒtzend auch eine verĂ€nderte Arbeitswelt durch Anwesenheiten durch Homeoffice in den letzten Jahren zu einem historischen Tiefstwert ("30-Jahre-Tiefstwert") bei den Haus- und WohnungseinbrĂŒchen in der Region beigetragen. In den letzten beiden Jahren konnte dieses Trend nicht in GĂ€nze fortgesetzt werden, sodass die Einbruchzahlen bei "relativen Zuwachs" um 13,25 Prozent auf 342 Taten stiegen. Im Jahr 2025 liegen die Zahl aktuell auf Vorjahresniveau. Die Zahlen befinden sich somit weiter auf niedrigem Niveau - zum Vergleich: im Jahr 2015 gab es 603 EinbrĂŒche in der Region; im Jahr 1993 waren es sogar 1265.
Neben der polizeiinspektionsĂŒbergreifenden Fahndungs- und Ermittlungsarbeit setzt die Polizei vor allem auch auf die Hilfe und die Hinweise der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die in der Vergangenheit mit Hinweisen auf verdĂ€chtige Personen oder Fahrzeuge die Arbeit der Polizei unterstĂŒtzten.
Parallel wirbt die Polizei auch fĂŒr die verstĂ€rkte Sicherung von HĂ€usern und Wohnungen und fĂŒhrt entsprechende individuelle Beratungen durch. Im vergangenen Jahr blieb von den 342 Taten fast jede Zweite "im Versuch stecken" (41,81% = 143 Versuche), welches insbesondere auch auf die verstĂ€rkte Sicherung von Wohnobjekten und die hohe SensibilitĂ€t im Anzeigeverhalten der Bevölkerung zurĂŒckzufĂŒhren ist.
Die AufklĂ€rungsquote liegt auch im Hinblick auf die vielen Versuchstaten bei einem guten Wert von 26,02 Prozent und befindet sich deutlich ĂŒber dem Landesniveau.
In der dunklen Jahreszeit wird die Polizei im Rahmen des MaĂnahmen- & PrĂ€ventionskonzepts gegen WohnungseinbrĂŒche in der Region auch in Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei LĂŒneburg wieder prĂ€sent und aktiv sein und kontrollieren.
Um ungefiltert und aktuell Hinweise der Bevölkerung entgegenzunehmen, hat der Ermittlungsbereich Wohnungseinbruchdiebstahl weiterhin eine gesonderte Erreichbarkeit unter Tel. 04131-607-1991 ("WED-Hinweis-Telefon") eingerichtet. Ăber diese Nummer können BĂŒrger (auch auĂerhalb von akuten EinsatzanlĂ€ssen) Hinweise an die Ermittler telefonisch weitergeben. Parallel steht dazu auch weiterhin die E-Mail: [email protected] zur VerfĂŒgung.
WICHTIG: Bei aktuellen/akuten Hinweisen oder Einsatzlagen werden die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gebeten den Notruf ĂŒber 110 zu wĂ€hlen, damit entsprechende Einsatz- und FahndungsmaĂnahmen sofort erfolgen können.
Gerade durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik können viele EinbrĂŒche verhindert werden.
"Der Anteil von TĂ€tern, die eine gĂŒnstige Gelegenheit zum Einbruch suchen ist sehr hoch. In den wenigsten FĂ€llen brechen organisierte Banden in Wohnungen oder HĂ€user ein", so PrĂ€ventionsexpertin Kathrin Richter. "TĂ€ter finden und erkennen Schwachstellen durch die leicht in RĂ€umlichkeiten eingedrungen werden kann. Dazu zĂ€hlen insbesondere offene oder auf "Kipp" gestellte Fenster und BalkontĂŒren".
++ In Verbindung mit dem diesjĂ€hrigen Tag des Einbruchschutzes ist das PrĂ€ventionsteam der Polizei am Samstag, 25.10.25 von 09:00 bis 13:00 Uhr, auf dem LĂŒneburger Marktplatz/An den BrodbĂ€nken mit einem Info-Stand prĂ€sent, um ĂŒber die Thematik "Einbruchschutz" zu informieren. Parallel können dort auch Termine fĂŒr individuelle Einbruchschutzberatungen vereinbart werden. Schauen Sie einfach vorbei. ++
Die wichtigsten Tipps Ihrer Polizei:
SEIEN SIE WACHSAM - Einbruchschutz durch Nachbarschaftshilfe ("Wachsamer Nachbar") "Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn - fĂŒr mehr LebensqualitĂ€t und Sicherheit. Denn in einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher kaum eine Chance", weiĂ PrĂ€ventionsexpertin Kathrin Richter. "Sind Sie im Urlaub oder lĂ€nger abwesend, informieren Sie Ihre Nachbarn darĂŒber. Das sensibilisiert und man schaut einfach genauer hin. Vielleicht mĂ€ht ja auch Ihr Nachbar mal den Rasen fĂŒr Sie oder stellt Ihre MĂŒlltonne raus!"
Die wichtigsten Tipps Ihrer Polizei:
UnterstĂŒtzen Sie unsere Ermittlungen:
"Stehlen wir den TÀtern auch etwas, nÀmlich Zeit!" - Mechanischer Einbruchschutz wirkt
EINBRUCHSCHUTZ WIRKT - Mechanischer Einbruchschutz ist wichtig
Sicherungstechnik schreckt Einbrecher ab. Sie bedeutet lĂ€ngere Arbeitszeit = gröĂeres Entdeckungsrisiko. ... so dass Einbrecher bei gut gesicherten Fenstern und TĂŒren ihren Einbruchsversuch bereits nach wenigen Minuten abbrechen. Dass dieser Einbruchschutz wirkt lĂ€sst sich sogar mit Zahlen belegen, so dass in den letzten Jahren fast die HĂ€lfte aller WohnungseinbrĂŒche im Versuch "stecken blieb"- Tendenz steigend.
"Wir wissen, dass es fĂŒr die TĂ€ter schnell und einfach gehen soll. SpĂŒren die TĂ€ter den Widerstand von installierten Fenstersicherungen wie z.B. Pilzkopfverriegelungen oder Zusatzschlössern, so lassen diese in fast allen FĂ€llen von der Tat ab", so PrĂ€ventionsexpertin Kathrin Richter. "Der mechanische Einbruchschutz an Fenstern und TĂŒren genieĂt aus polizeilicher Sicht weiterhin allergröĂte PrioritĂ€t. Stehlen wir den TĂ€tern auch etwas, nĂ€mlich Zeit! Mit jeder Sekunde, die der Einbruchsversuch lĂ€nger dauert, verĂ€ndert sich das Entdeckungsrisiko der TĂ€ter. Diese wĂ€gen dann ab und lassen von der Tat ab."
Die wichtigsten Tipps Ihrer Polizei:
Nutzen Sie Mechanische Sicherungen, die sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, Sie können dem TĂ€ter einen bestimmten Widerstand entgegensetzen und einen Einbruch unter UmstĂ€nden verhindern. Daher sind sie eine wesentliche Voraussetzung fĂŒr einen wirksamen Einbruchschutz. - Einbau geprĂŒfter einbruchhemmender Fenster, TĂŒren und FenstertĂŒren (Balkon- und TerrassentĂŒren) nach DIN EN 1627 (mindestens Widerstandsklasse [RC] 2) - (umlaufende) Pilzkopfverriegelung - einbruchhemmende FensterbeschlĂ€ge und abschlieĂbarer Fenstergriff - Der Einbruchschutz von Fenstern kann im Nachhinein immer noch deutlich verbes-sert werden. Wichtig ist, dass nur eine fachgerechte Montage der Sicherungen und BeschlĂ€ge den Einbruchschutz erhöht. Die Polizei empfiehlt geprĂŒfte und zertifizierte Produkte des K-EINBRUCH-Level B fĂŒr Ihre mechanische Absicherung. Einen Premium-Einbruchschutz erreichen Sie mit Produkten, die den K-EINBRUCH-Level A erfĂŒllen.
ZusĂ€tzlich eingebaute Alarmanlagen bieten darĂŒber hinaus besonderen Schutz. Denn durch ihre Meldewirkung wird das Risiko fĂŒr den Einbrecher, entdeckt zu werden, wesentlich erhöht. Am besten ist es, wenn Sie mechanische Sicherungstechnik mit der elektronischen Ăberwachung sinnvoll kombinieren.
Unter www.k-einbruch.de informiert die Polizei, wie Sie Ihr Zuhause wirkungsvoll schĂŒtzen können und welche Sicherungstechnik fĂŒr Sie geeignet ist. AuĂerdem erfahren Sie hier, wie der Staat Einbruchschutz fördert.
Kostenlose Tipps und RatschlÀge erhalten Sie auch bei Ihrer nÀchstgelegenen (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle unter www.pd-lg.polizei-nds.de/praevention/beratungsstellen/
RĂŒckfragen bitte an:
Polizeiinspektion LĂŒneburg/LĂŒchow-Dannenberg/Uelzen
Pressestelle
Kai Richter
Telefon: 04131 - 607 2104 o. Mobil 01520 9348855
E-Mail: [email protected]
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