++ Machen Sie es Einbrechern schwer! ++ Tag des Einbruchschutzes - 25.10.26 -> Termine für individuelle Beratungen zu Hause ++ Vorankündigung: Infos auch am 01.11.26 beim Blaulichttag ++
Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 11:54 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSLüneburg/Lüchow-D./Uelzen - Region Nordost-Niedersachsen.
"Tag des Einbruchschutzes" - Unter dem Motto "Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit" ist am 25.10.26 der bundesweit offizielle Tag des Einbruchschutzes - in diesem Jahr wieder am Tag der Zeitumstellung. Präventionsteam und Polizei in der Region nutzen zusammen mit der Internetplattform www.keinbruch.de diesen Tag, um bzgl. der Thematik zu sensibilisieren und auf das Thema aufmerksam zu machen.
"Machen Sie es Einbrechern schwer! - Einbruchschutz betrifft jeden!" appelliert Polizeihauptkommissarin Kathrin Richter - Beauftragte für Kriminalprävention - vom Lüneburger Präventionsteam.
Auch aufgrund der Schwerpunkt- und Präventionsmaßnahmen der letzten Jahre befinden sich die Fallzahlen bei den Haus- und Wohnungseinbrüchen in der Region weiterhin auf niedrigem Niveau. Aktuell verzeichnen die Ermittler für das Jahr 2026 einen Rückgang der Einbruchzahlen um gut 10 Prozent. Im Jahr 2025 stiegen die Zahlen leicht (+1,17%) auf 346 (versuchte und vollendete) Einbruchstaten (2024: 342) - zum Vergleich: im Jahr 2015 gab es 603 Einbrüche in der Region; im Jahr 1993 waren es sogar 1265.
Neben der polizeiinspektionsübergreifenden Fahndungs- und Ermittlungsarbeit setzt die Polizei vor allem auch auf die Hilfe und die Hinweise der Bürgerinnen und Bürger, die in der Vergangenheit mit Hinweisen auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge die Arbeit der Polizei unterstützten.
Parallel wirbt die Polizei auch für die verstärkte Sicherung von Häusern und Wohnungen und führt entsprechende individuelle Beratungen durch. Im vergangenen Jahr blieb von den 346 Taten weit mehr als jede Dritte "im Versuch stecken" (38,73% = 134 Versuche), was insbesondere auch auf die verstärkte Sicherung von Wohnobjekten und die hohe Sensibilität im Anzeigeverhalten der Bevölkerung zurückzuführen ist.
Die Aufklärungsquote liegt auch im Hinblick auf die vielen Versuchstaten bei einem Wert von 19,65 Prozent und befindet sich über dem Landesniveau.
In der dunklen Jahreszeit wird die Polizei im Rahmen des Maßnahmen- & Präventionskonzepts gegen Wohnungseinbrüche in der Region auch in Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei Lüneburg wieder präsent und aktiv sein und kontrollieren.
Um ungefiltert und aktuell Hinweise der Bevölkerung entgegenzunehmen, hat der Ermittlungsbereich Wohnungseinbruchdiebstahl weiterhin eine gesonderte Erreichbarkeit unter Tel. 04131-607-1991 ("WED-Hinweis-Telefon") eingerichtet. Über diese Nummer können Bürger (auch außerhalb von akuten Einsatzanlässen) Hinweise an die Ermittler telefonisch weitergeben. Parallel steht dazu auch weiterhin die E-Mail: wed@pi-lg.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung.
WICHTIG: Bei aktuellen/akuten Hinweisen oder Einsatzlagen werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten den Notruf über 110 zu wählen, damit entsprechende Einsatz- und Fahndungsmaßnahmen sofort erfolgen können.
Gerade durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden.
"Der Anteil von Tätern, die eine günstige Gelegenheit zum Einbruch suchen ist sehr hoch. In den wenigsten Fällen brechen organisierte Banden in Wohnungen oder Häuser ein", so Präventionsexpertin Kathrin Richter. "Täter finden und erkennen Schwachstellen durch die leicht in Räumlichkeiten eingedrungen werden kann. Dazu zählen insbesondere offene oder auf "Kipp" gestellte Fenster und Balkontüren".
++ In Verbindung mit dem diesjährigen Tag des Einbruchschutzes ist das Präventionsteam der Polizei am Sonntag, 01.11.26, im Rahmen des "Blaulichttags" auf dem Lüneburger Marktplatz mit einem Info-Stand präsent, um über die Thematik "Einbruchschutz" zu informieren. Schauen Sie einfach vorbei. ++
Parallel können Sie auch einen Termin für eine persönliche Einbruchschutzberatung durch Ihr Präventionsteam der Polizei bei Ihnen vor Ort unter: praevention@pi-lg.polizei.niedersachsen.de ,Tel. 04131-607-2107, vereinbaren.
Die wichtigsten Tipps Ihrer Polizei:
SEIEN SIE WACHSAM - Einbruchschutz durch Nachbarschaftshilfe ("Wachsamer Nachbar") "Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn - für mehr Lebensqualität und Sicherheit. Denn in einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher kaum eine Chance", weiß Präventionsexpertin Kathrin Richter. "Sind Sie im Urlaub oder länger abwesend, informieren Sie Ihre Nachbarn darüber. Das sensibilisiert und man schaut einfach genauer hin. Vielleicht mäht ja auch Ihr Nachbar mal den Rasen für Sie oder stellt Ihre Mülltonne raus!"
Die wichtigsten Tipps Ihrer Polizei:
Unterstützen Sie unsere Ermittlungen:
"Stehlen wir den Tätern auch etwas, nämlich Zeit!" - Mechanischer Einbruchschutz wirkt
EINBRUCHSCHUTZ WIRKT - Mechanischer Einbruchschutz ist wichtig
Sicherungstechnik schreckt Einbrecher ab. Sie bedeutet längere Arbeitszeit = größeres Entdeckungsrisiko. ... so dass Einbrecher bei gut gesicherten Fenstern und Türen ihren Einbruchsversuch bereits nach wenigen Minuten abbrechen. Dass dieser Einbruchschutz wirkt lässt sich sogar mit Zahlen belegen, so dass in den letzten Jahren fast die Hälfte aller Wohnungseinbrüche im Versuch "stecken blieb"- Tendenz steigend.
"Wir wissen, dass es für die Täter schnell und einfach gehen soll. Spüren die Täter den Widerstand von installierten Fenstersicherungen wie z.B. Pilzkopfverriegelungen oder Zusatzschlössern, so lassen diese in fast allen Fällen von der Tat ab", so Präventionsexpertin Kathrin Richter. "Der mechanische Einbruchschutz an Fenstern und Türen genießt aus polizeilicher Sicht weiterhin allergrößte Priorität. Stehlen wir den Tätern auch etwas, nämlich Zeit! Mit jeder Sekunde, die der Einbruchsversuch länger dauert, verändert sich das Entdeckungsrisiko der Täter. Diese wägen dann ab und lassen von der Tat ab."
Die wichtigsten Tipps Ihrer Polizei:
Nutzen Sie Mechanische Sicherungen, die sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, Sie können dem Täter einen bestimmten Widerstand entgegensetzen und einen Einbruch unter Umständen verhindern. Daher sind sie eine wesentliche Voraussetzung für einen wirksamen Einbruchschutz. - Einbau geprüfter einbruchhemmender Fenster, Türen und Fenstertüren (Bal-kon- und Terrassentüren) nach DIN EN 1627 (mindestens Widerstandsklasse [RC] 2) - (umlaufende) Pilzkopfverriegelung - einbruchhemmende Fensterbeschläge und abschließbarer Fenstergriff - Der Einbruchschutz von Fenstern kann im Nachhinein immer noch deutlich verbessert werden. Wichtig ist, dass nur eine fachgerechte Montage der Si-cherungen und Beschläge den Einbruchschutz erhöht. Die Polizei empfiehlt geprüfte und zertifizierte Produkte des K-EINBRUCH-Level B für Ihre mechanische Absicherung. Einen Premium-Einbruchschutz erreichen Sie mit Produkten, die den K-EINBRUCH-Level A erfüllen.
Zusätzlich eingebaute Alarmanlagen bieten darüber hinaus besonderen Schutz. Denn durch ihre Meldewirkung wird das Risiko für den Einbrecher, entdeckt zu werden, wesentlich erhöht. Am besten ist es, wenn Sie mechanische Sicherungstechnik mit der elektronischen Überwachung sinnvoll kombinieren.
Unter www.k-einbruch.de informiert die Polizei, wie Sie Ihr Zuhause wirkungsvoll schützen können und welche Sicherungstechnik für Sie geeignet ist. Außerdem erfahren Sie hier, wie der Staat Einbruchschutz fördert.
Kostenlose Tipps und Ratschläge erhalten Sie auch bei Ihrer nächstgelegenen (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle unter www.pd-lg.polizei-nds.de/praevention/beratungsstellen/
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen
Pressestelle
Kai Richter
Telefon: 04131 - 607 2104 o. Mobil 01520 9348855
E-Mail: pressestelle@pi-lg.polizei.niedersachsen.de
https://www.pd-lg.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_luen
eburg_luechow_dannenberg_uelzen/pressestelle/pressestelle-der-polizei
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