sicher.mobil.leben: Kaffee fĂŒr Brummi-Fahrer
18.04.2024 - 06:33:28Mehrere Teams des Verkehrsdienstes der Polizei MK kontrollierten u.a. in Altena, Halver, Kierspe und LĂŒdenscheid Lastkraftwagen. Gleichzeitig besuchten zwei Teams der VerkehrsunfallprĂ€vention acht ParkplĂ€tze im ganzen Kreisgebiet, an denen Brummi-Fahrer gewöhnlich Pause machen. In ihrem GepĂ€ck: Kaffee und Kaffeebecher.
Die Becher wurden finanziert vom Arbeitskreis Verkehrssicherheit des MĂ€rkischen Kreises. GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Diana Czech kam zum Auftakt der Aktion am Morgen zum Autobahnrasthof Sauerland-West.
Bei dem feucht-nassen Wetter war die Kaffee-Gabe doppelt willkommen. Die Brummi-KapitĂ€ne reagierten durchweg positiv ĂŒberrascht. Ziel der Aktion war natĂŒrlich, mit den Fahrern ins GesprĂ€ch zu kommen. Die Polizeibeamten appellierten an ihr VerantwortungsgefĂŒhl. Wer viele Tonnen durchs Land bewegt, dessen "Akku" sollte gefĂŒllt sein und er sollte ausgeruht an den Start gehen. Dazu gehört die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten. Die meisten Profis im Gewerbe achten darauf, dass ihre Ladung gegen Verrutschen gesichert ist und die Fahrzeuge technisch fit sind. Doch immer wieder entdecken die Kontrolleure NachlĂ€ssigkeiten. Trotz des Termindrucks sollten sich alle Verkehrsteilnehmer an die Tempo-Limits halten und Abstandsregeln einhalten - VerstöĂe dagegen sind neben Fahrstreifenwechseln Haupt-Ursachen fĂŒr Lkw-UnfĂ€lle auf Autobahnen. Abstand rettet Leben - auch der Fahrer selbst! Fahrerassistenzsysteme können beitragen, UnfĂ€lle zu verhindern oder die Folgen zu verringern. Die Systeme entlassen jedoch nicht den Fahrer aus der Verantwortung. (cris)
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