Mihalic: Lübcke-Prozess muss eventuelle Verbindungen zum NSU aufklären
Veröffentlicht am: 30.04.2020 um 09:47 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Mihalic sagte den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" für deren Ausgaben vom Donnerstag, es sei richtig, dass im "Mordfall Lübcke" nicht nur der Hauptverdächtige Stephan E., sondern auch Markus H. angeklagt werde und so "ein mögliches weiteres Umfeld der Tat ausgeleuchtet werden" könne. Solange nicht alle denkbaren Verbindungen "vollständig ausermittelt" seien, dürften die ermittelnden Behörden sich "nicht auf eine Einzeltäterthese festlegen" und dadurch möglicherweise existierende Netzwerkstrukturen "aus dem Blick verlieren", so die Grünen-Abgeordnete, die selbst Polizeibeamtin ist.
Es müsse hier der Frage nachgegangen werden, ob auch der Mord an Walter Lübcke ein Teil "übergreifender rechtsterroristischer Bestrebungen" wie etwa des NSU sei, verlangte Irene Mihalic gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
Es müsse hier der Frage nachgegangen werden, ob auch der Mord an Walter Lübcke ein Teil "übergreifender rechtsterroristischer Bestrebungen" wie etwa des NSU sei, verlangte Irene Mihalic gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
Redaktion ad-hoc-news.de, RSM
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