FW-OG, Großbrand

FW-OG: Großbrand im Offenburger Westen.

11.11.2023 - 19:16:54

Offenburg - Am Samstagmittag meldeten mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnsiedlung in Albersbösch. Drei ReihenhĂ€user waren mitsamt deren Gartenanlagen in Brand geraten. Alle Bewohner konnten rechtzeitig ihre HĂ€user verlassen. Die alarmierten KrĂ€fte der Feuerwehr Offenburg stellten bereits auf Anfahrt eine starke Rauchentwicklung ĂŒber dem Kreuzschlag fest und erhöhten umgehend ihren KrĂ€fteansatz in Form einer Alarmstufenerhöhung auf "2. Alarm". Als die ersten EinsatzkrĂ€fte wenige Minuten spĂ€ter an der Einsatzstelle eintrafen, waren bereits drei ReihenhĂ€user sowie die dahinterliegenden Gartenanlagen im Vollbrand. Das Feuer drohte, sich auf weitere angrenzende HĂ€user auszubreiten. Dank schnellem Eingreifen der ehren- und hauptamtlichen EinsatzkrĂ€fte, u.a. mit zwei Drehleitern, konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Durch die eingesetzte Feuerwehr-Drohne konnte das Schadensausmaß schnell erfasst werden. Das Feuer konnte zeitnah unter Kontrolle gebracht werden. Die betroffenen Anwohner wurden zunĂ€chst durch den Rettungsdienst versorgt und spĂ€ter durch weitere ehrenamtliche EinsatzkrĂ€fte betreut. Die Nachlöscharbeiten dauerten aufgrund der engen Bebauung und teilweise erschwerten ZugĂ€nglichkeit an. Eine Brandwache der Feuerwehr war bis in die Abendstunden vor Ort. WĂ€hrend der Einsatzmaßnahmen musste die Stromversorgung im Dachsweg kurzzeitig unterbrochen werden, diese ist zwischenzeitlich aber wiederhergestellt. Aufgrund einer vorĂŒbergehenden Sperrung der Altenburger Allee kam es zu großen Verkehrsbehinderungen im Offenburger Westen. Aufgrund der Rauchausbreitung sind vier ReihenhĂ€user bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Alle betroffenen Bewohner konnten ihre Habseligkeiten aus den HĂ€usern holen, um vorĂŒbergehend bei Freunden oder Verwandten unterzukommen.

Zu der Brandursache und der Schadenhöhe hat die Polizei ihre Ermittlungen eingeleitet.

Neben der Feuerwehr Offenburg waren auch die Feuerwehr Schutterwald und die Feuerwehr Kehl mit Atemschutzlogistik und -gerĂ€tetrĂ€gern vor Ort. Insgesamt waren mehr als 100 ehren- und hauptamtlichen EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr bis zu sieben Stunden im Einsatz. Der Grundschutz fĂŒr die Stadt Offenburg war zu jeder Zeit sichergestellt.

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