Osterholz-Scharm, Landwirtschaftliches FW Osterholz-Scharm.: Landwirtschaftliches GebĂ€ude von Vollbrand - Feuerwehr kann Ăbergreifen auf Wohnhaus in letzter Minuten verhindern
11.02.2024 - 16:47:00
Osterholz-Scharmbeck - Um 10:55 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Heilshorn und Osterholz-Scharmbeck mit dem Stichwort "GebĂ€udebrand" in die StraĂe Feldhorst im Ortsteil Heilshorn alarmiert. Ein sich in der NĂ€he befindliches Notarztfahrzeug war als erstes Fahrzeug vor Ort und bestĂ€tigte das Feuer. Daraufhin wurden umgehend die Ortsfeuerwehren Garlstedt, PennigbĂŒttel und Scharmbeckstotel hinzu alarmiert. FĂŒr die ersteintreffenden KrĂ€fte stellte sich die Lage wie folgt dar: Ein zweiteiliges landwirtschaftliches GebĂ€ude stand im hinteren Teil bereits in Vollbrand, der vordere Teil war bereits von Flammen beaufschlagt. Es bestand die unmittelbare Gefahr, das das ca. 10 Meter neben der Scheune befindliche WohngebĂ€ude ebenfalls in Brand geriet. Da sich weder Personen noch Tiere in Gefahr befanden, konnten sich die EinsatzkrĂ€fte auf die BrandbekĂ€mpfung konzentrieren. Um das Wohnhaus zu schĂŒtzen, wurde sofort eine Riegelstellung durch mehrere Trupps unter Atemschutz aufgebaut. Auch stationĂ€re Wasserwerfer kamen zum Einsatz. Ăber die Drehleiter wurde ebenfalls gegen das Feuer vorgegangen. Schwierigkeiten bereitet den EinsatzkrĂ€ften die Wasserversorgung zum einen, da die lokalen Leitungen den hohen Wasserbedarf nicht vollstĂ€ndig befriedigen konnten, zum anderen da die ersten beiden Hydranten kein Wasser abgaben. Daraufhin wurde eine Wasserentnahmestelle in der nahe gelegenen Schönebecker Aue eingerichtet. ZusĂ€tzlich fuhren die Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr Wasser von dem nĂ€chstgelegenen Hydranten heran. In der Scheune befanden sich diverse Fahrzeuge, darunter Wohnmobile und historische Oldtimer. Mehrere Gasflaschen und diverse Werkstatt-Materialien sorgten fĂŒr eine hohe Brandlast. Nachdem die Flammen niedergeschlagen waren, musste das Dach mittels SĂ€gen aus der Drehleiter geöffnet werden, um an die letzten Glutnester zu gelangen. Auch ein Bagger kam zu diesem Zweck zum Einsatz. Aus den betroffenen Fahrzeugen kam es zum Austritt von gröĂeren Mengen Betriebsstoffen. Die Feuerwehr verhinderte mit Ălsperren einen Eintritt in die Aue, zudem wurde die Untere Wasserbehörde des Landkreises mit zur Einsatzstelle alarmiert. Bedingt durch den Umstand, dass in Teilen des Daches Asbestplatten verbaut waren, wird eine Spezialreinigung von Teilen der persönlichen SchutzausrĂŒstung von Nöten sein. Hierzu aktivierte die Feuerwehr ein spezielles Hygieneprotokoll. Insgesamt waren ĂŒber 100 EinsatzkrĂ€fte aus fĂŒnf Ortsfeuerwehren vor Ort im Einsatz, unterstĂŒtzt durch den Einsatzleitwagen 2 des Landkreises, die DRK-Bereitschaft und der Polizei. Gegen 16:30 konnte der Einsatz beendet werden. Gegen Abend wird noch eine Nachkontrolle der Einsatzstelle stattfinden.
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