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Projekt Korrekt: Verkehrssicherheit zu Fuß und auf dem Rad im Fokus - 2604026

Veröffentlicht am: 09.04.2026 um 12:24 Uhr | presseportal.de

Ratingen / Hilden / Langenfeld / Monheim am Rhein - Am Mittwoch, 8. April 2026, haben zahlreiche EinsatzkrĂ€fte der Kreispolizeibehörde Mettmann einen Schwerpunkteinsatz zur Verkehrssicherheit von FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€ngern sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern in den StĂ€dten Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein durchgefĂŒhrt.

POL-ME: Projekt Korrekt: Verkehrssicherheit zu Fuß und auf dem Rad im Fokus - 2606017 - Bild: presseportal.de
POL-ME: "Projekt Korrekt": Verkehrssicherheit zu Fuß und auf dem Rad im Fokus - 2606017 - Bild: presseportal.de

Im Rahmen des Konzepts "Projekt Korrekt" war die Polizei in der Zeit von 7:30 bis 14 Uhr aktiv. UnterstĂŒtzt wurden die Expertinnen und Experten der Direktion Verkehr von Polizistinnen und Polizisten des Streifendiensts sowie von KrĂ€ften der Wuppertaler Bereitschaftspolizei.

Die EinsatzkrĂ€fte fĂŒhrten zahlreiche konstruktive PrĂ€ventionsgesprĂ€che. In 213 FĂ€llen mussten sie das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmenden ahnden. Hierbei richteten sich 60 Maßnahmen gegen FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger oder Radfahrende und 62 gegen KraftfahrzeugfĂŒhrerinnen und -fĂŒhrer. ZusĂ€tzlich wurde 85 Verwarngelder ausgesprochen und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen GeschwindigkeitsĂŒberschreitungen gefertigt.

Ratingen:

In Ratingen stellten die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten 27 Fuß- und RadverstĂ¶ĂŸe fest. Hierbei wurde in 14 FĂ€llen die VerkehrsflĂ€chennutzung missachtet. Bei drei Radfahrenden wies das Fahrrad oder Pedelec technische MĂ€ngel auf. Bei acht KraftfahrzeugfĂŒhrerinnen und -fĂŒhrern wurden Fehler beim Abbiegen oder sonstige verkehrsrechtliche VerstĂ¶ĂŸe festgestellt und geahndet.

Hilden:

14 Fuß- und RadverstĂ¶ĂŸe stellten die EinsatzkrĂ€fte in Hilden fest. Auch hier wurde in den meisten FĂ€llen die VerkehrsflĂ€chennutzung missachtet. Bei den KraftfahrzeugfĂŒhrerinnen und -fĂŒhrern wurde in 13 FĂ€llen ein Verwarngeld erhoben (meistens wegen Vorfahrts-/Vorrangregelungen), in vier FĂ€llen musste wegen Ablenkung am Steuer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden.

Langenfeld und Monheim am Rhein:

In Langenfeld und Monheim am Rhein registrierte die Polizei 20 Fuß- und RadverstĂ¶ĂŸe. In Monheim am Rhein stellten die EinsatzkrĂ€fte der Wuppertaler Einsatzhundertschaft einen E-Scooter-Fahrer fest, der auf der Opladener Straße unter dem Einfluss von BetĂ€ubungsmitteln fuhr. Ihm wurde in der Wache eine Blutprobe entnommen. Gegen den 33-JĂ€hrigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und der E-Scooter wurde wegen unklaren EigentumsverhĂ€ltnissen sichergestellt.

Bei 37 KraftfahrzeugfĂŒhrerinnen und -fĂŒhrern wurden 19 Verwarngelder (unter anderem wegen Fehlern beim Abbiegen und missachteten Vorfahrtsregelungen) ausgesprochen. In 14 FĂ€llen kam es zu Ordnungswidrigkeitsverfahren, meistens wegen Ablenkung am Steuer.

Bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der DĂŒsseldorfer Straße in Höhe der Wolfhagener Straße waren innerorts von 1.606 Fahrzeugen 91 zu schnell unterwegs. Sechs Fahrerinnen und Fahrer erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, 85 erhielten ein Verwarngeld.

Was ist "Projekt Korrekt"?

"Projekt Korrekt" wurde 2012 initiiert und soll VerkehrsunfĂ€lle mit FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€ngern sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern reduzieren. Die sogenannten "schwachen" Verkehrsteilnehmenden haben keine "Knautschzone" und sind deshalb besonders gefĂ€hrdet, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt zu werden. Bei FahrradunfĂ€llen zĂ€hlen zu den bekannten Ursachen das Benutzen der falschen oder verbotenen Fahrbahn, das Nichtbeachten des Rechtfahrgebots und unvorsichtiges Einfahren in den Verkehrsraum. FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger ĂŒberqueren hingegen oft Fahrbahnen, ohne auf den Verkehr zu achten oder verwenden dafĂŒr nicht die vorgesehen Ampeln oder Überwege. Die Ablenkung durch die Nutzung von Handys ist weiterhin eine hĂ€ufige Unfallursache bei allen Verkehrsteilnehmenden.

Der Schwerpunkt des Projekts sind Kommunen mit erhöhtem Fahrradverkehr.

Fragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

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