Projekt Korrekt: Verkehrssicherheit zu FuĂ und auf dem Rad im Fokus - 2606017
Veröffentlicht am: 03.06.2026 um 16:40 Uhr | presseportal.de
Im Rahmen des Konzepts "Projekt Korrekt" war die Polizei in der Zeit von 7 bis 13:30 Uhr aktiv. UnterstĂŒtzt wurden die Expertinnen und Experten der Direktion Verkehr von Polizistinnen und Polizisten des Streifendiensts.
Die EinsatzkrĂ€fte fĂŒhrten zahlreiche konstruktive PrĂ€ventionsgesprĂ€che. In 210 FĂ€llen mussten sie das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmenden ahnden. Hierbei richteten sich 64 MaĂnahmen gegen FuĂgĂ€ngerinnen und FuĂgĂ€nger oder Radfahrende und 55 gegen KraftfahrzeugfĂŒhrerinnen und -fĂŒhrer. ZusĂ€tzlich wurden 91 Verwarngelder wegen GeschwindigkeitsĂŒberschreitungen ausgesprochen.
Ratingen:
In Ratingen stellten die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten 45 FuĂ- und RadverstöĂe fest. Hierbei wurde in sieben FĂ€llen die VerkehrsflĂ€chennutzung missachtet. Sechs Radfahrende nutzten die falsche Richtungsfahrbahn. Bei vier KraftfahrzeugfĂŒhrerinnen und -fĂŒhrern wurden Fehler beim Abbiegen festgestellt und geahndet.
Hilden:
14 FuĂ- und RadverstöĂe stellten die EinsatzkrĂ€fte in Hilden fest. Auch hier wurde in den meisten FĂ€llen die VerkehrsflĂ€chennutzung missachtet. Bei drei KraftfahrzeugfĂŒhrerinnen und -fĂŒhrern wurden Fehler beim Abbiegen registriert und geahndet. Eine Person missachtete eine rote Ampel. Es wurden 23 sonstige verkehrsrechtliche VerstöĂe festgestellt. Das Team VerkehrsunfallprĂ€vention/Opferschutz fĂŒhrte an einem Infostand am Warrington Platz mehr als 50 GesprĂ€che mit BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern.
Langenfeld und Monheim am Rhein:
In Langenfeld und Monheim am Rhein registrierte die Polizei fĂŒnf FuĂ- und RadverstöĂe. Bei KraftfahrzeugfĂŒhrerinnen und -fĂŒhrern kam es in 13 FĂ€llen zu Ordnungswidrigkeitsverfahren, meistens wegen Ablenkung am Steuer. Es wurden 11 sonstige verkehrsrechtliche VerstöĂe festgestellt.
Bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der Geschwister-Scholl-StraĂe in Monheim am Rhein waren innerorts 91 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die Fahrerinnen und Fahrer erhielten alle ein Verwarngeld.
Was ist "Projekt Korrekt"?
"Projekt Korrekt" wurde 2012 initiiert und soll VerkehrsunfĂ€lle mit FuĂgĂ€ngerinnen und FuĂgĂ€ngern sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern reduzieren. Die sogenannten "schwachen" Verkehrsteilnehmenden haben keine "Knautschzone" und sind deshalb besonders gefĂ€hrdet, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt zu werden. Bei FahrradunfĂ€llen zĂ€hlen zu den bekannten Ursachen das Benutzen der falschen oder verbotenen Fahrbahn, das Nichtbeachten des Rechtfahrgebots und unvorsichtiges Einfahren in den Verkehrsraum. FuĂgĂ€ngerinnen und FuĂgĂ€nger ĂŒberqueren hingegen oft Fahrbahnen, ohne auf den Verkehr zu achten oder verwenden dafĂŒr nicht die vorgesehen Ampeln oder Ăberwege. Die Ablenkung durch die Nutzung von Handys ist weiterhin eine hĂ€ufige Unfallursache bei allen Verkehrsteilnehmenden.
Der Schwerpunkt des Projekts sind Kommunen mit erhöhtem Fahrradverkehr.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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