Schiefe Ladung auf der A44 - Polizei stoppt niederlÀndischen Lkw
Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 14:00 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSAm Donnerstag (29. Oktober) meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer gegen 13:40 Uhr einen niederlÀndischen Lkw mit AnhÀnger auf der A44 in Fahrtrichtung Dortmund. Es drohten mehrere Heuballen von der LadeflÀche zu rutschen.
EinsatzkrĂ€fte der Autobahnpolizei konnten das Gespann im Bereich des Kamener Kreuzes anhalten und genauer unter die Lupe nehmen. Dabei bestĂ€tigte sich die Meldung: Die auf dem AnhĂ€nger geladenen Rundballen waren bereits deutlich nach rechts verrutscht. Nur die Spanngurte verhinderten offenbar, dass die Heuballen auf die Fahrbahn stĂŒrzten.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten auĂerdem fest, dass der Lkw samt Ladung deutlich zu hoch war. Mit einer Gesamthöhe von rund 4,28 Metern ĂŒberschritt das Gespann die zulĂ€ssige Höhe um etwa 28 Zentimeter.
FĂŒr den 50-jĂ€hrigen niederlĂ€ndischen Fahrer war an dieser Stelle erst einmal Schluss. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt. Erst nachdem der verantwortliche Transportunternehmer einen weiteren Lkw samt Gabelstapler zur Kontrollstelle geschickt hatte, konnte ein Teil der Ladung umgeladen und sĂ€mtliche Heuballen ordnungsgemÀà gesichert werden.
Sowohl gegen den FahrzeugfĂŒhrer als auch gegen den verantwortlichen Verkehrsunternehmer wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Der Fahrer musste vor Ort zudem eine Sicherheitsleistung entrichten.
Wer mit schwerer Ladung unterwegs ist, sollte vor Fahrtantritt unbedingt prĂŒfen, ob diese ordnungsgemÀà gesichert ist und die zulĂ€ssigen FahrzeugmaĂe eingehalten werden. Verrutschte oder herabfallende Ladung kann schnell zu einer erheblichen Gefahr fĂŒr andere Verkehrsteilnehmer werden.
Auch eine Ăberschreitung der zulĂ€ssigen Fahrzeughöhe birgt Risiken, beispielsweise an BrĂŒcken oder UnterfĂŒhrungen. Eine ordnungsgemĂ€Ăe Ladungssicherung und die Einhaltung der vorgeschriebenen FahrzeugmaĂe tragen daher maĂgeblich zur Sicherheit auf unseren StraĂen bei.
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