Unbekannte TĂ€ter sprengen Geldautomaten in Harsefeld
16.12.2023 - 10:24:45 | presseportal.deDa zunĂ€chst davon ausgegangen wurde, dass es dadurch im Ortszentrum von Harsefeld zu einem Brand kommen könnte, wurden neun Ortsfeuerwehren aus Harsefeld, Hollenbeck, Ahlerstedt, Ahrensmoor, Bargstedt, Issendorf, Ohrensen, Reith und Ruschwedel alarmiert und rĂŒckten mit ca. 65 Feuerwehrleuten an.
Vor Ort wurde dann aber nur ein kleiner Brand vor der GebÀude der Bank festgestellt, der schnell gelöscht werden konnte.
Unbekannte hatte den Geldautomaten in einem Raum des GebĂ€udes gesprengt und TrĂŒmmer, Glasscherben sowie Bargeld war auf die StraĂe geflogen.
Durch die Wucht der Explosion wurde auch der zweite Automat in dem GebÀude vollstÀndig zerstört.
Als kurze Zeit spĂ€ter die ersten EinsatzkrĂ€fte der Polizei vor Ort zusammen mit der Feuerwehr eintrafen, waren der oder die TĂ€ter bereits in unbekannte Richtung geflĂŒchtet.
Ob und wieviel Bargeld diese bei der Tat erbeuten konnten, steht zur Zeit noch nicht fest.
Polizeibeamten gelang es noch, mehrere zehntausend Euro von der StraĂe und den angrenzenden GrundstĂŒcken wieder einzusammeln und sicherzustellen.
Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nah- und ĂŒberregionalen Bereich mit Streifenwagen aus Stade, Buxtehude und angrenzenden Dienststellen sowie mit einem Polizeihubschrauber aus Oldenburg blieb leider erfolglos.
Am GebĂ€ude, im Bereich der angegangenen Filiale, entstand erheblicher Sachschaden, der auf ĂŒber 100.000 Euro geschĂ€tzt wird.
Personen wurden bei der Tat nicht verletzt, der ebenfalls mit eingesetzte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen.
Polizeibeamte aus Buxtehude und Tatortermittler aus Stade haben zusammen mit Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes und Mitarbeitern des Erkennungsdienstes vor Ort die ersten Ermittlungen zu Automatensprengung aufgenommen.
Die eingesetzten Feuerwehrleute stellten den Brandschutz sicher und leuchteten die Einsatzstelle aus. Die MarktstraĂe musste fĂŒr den gesamten Einsatzzeitraum gesperrt werden, der Verkehr wurde innerorts umgeleitet, zu nennenswerten Behinderungen kam es nicht.
Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben und die möglicherweise Angaben zu verdÀchtigen Fahrzeugen oder Personen geben können, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten.
Diese werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Buxtehude unter der Rufnummer 04161-647115 zu melden.
Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.
RĂŒckfragen bitte an:
Polizeiinspektion Stade
Pressestelle
Rainer Bohmbach
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: rainer.bohmbach@polizei.niedersachsen.de
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