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Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 vorgestellt: PolizeiprĂ€sident Daniel Muth: Unsere leistungsstarke Polizei sorgt auch weiterhin nachhaltig fĂŒr die Sicherheit unserer BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

18.03.2025 - 13:41:36

SĂŒdosthessen - PolizeiprĂ€sident Daniel Muth hat am heutigen Dienstag, 18. MĂ€rz, die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 fĂŒr das PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen vorgestellt:

"Unsere leistungsstarke Polizei sorgt auch weiterhin nachhaltig fĂŒr die Sicherheit unserer BĂŒrgerinnen und BĂŒrger", fasst der Behördenleiter anlĂ€sslich der PrĂ€sentation des Zahlenwerks fĂŒr das vergangene Jahr zusammen und fĂŒhrt dazu weiter aus: "Das Fallaufkommen insgesamt ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dank der hervorragenden Arbeit der Kolleginnen und Kollegen verzeichnen wir die niedrigste HĂ€ufigkeitszahl seit Bestehen des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen. Auch wenn die AufklĂ€rungsquote leicht gesunken ist, so konnten wir auch in 2024 nahezu zwei von drei Taten aufklĂ€ren. Es ist uns gelungen, den hohen Sicherheitsstandard fĂŒr unseren ZustĂ€ndigkeitsbereich erneut zu festigen."

Die Zahlen der Kriminalstatistik 2024 des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen entsprechen weitgehend der Entwicklung der vergangenen Jahre. Mit einer KriminalitĂ€tsbelastung von 4.302 Straftaten pro 100.000 Einwohner ist die HĂ€ufigkeitszahl auf dem niedrigsten Wert seit Bestehen des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessens und im Vergleich zu 2023 (4.689) um 8,25 % gesunken. Sie liegt damit, trotz der beiden GroßstĂ€dte Offenbach und Hanau im PrĂ€sidiumsbereich, deutlich unter dem Landesdurchschnitt (6.046 Straftaten pro 100.000 Einwohner) und belegt im Hessenvergleich erneut Platz 3. "Das bedeutet, dass die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger hier im Bereich des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen in einer sicheren Region leben", resĂŒmiert der PrĂ€sidiumschef.

Die Zahl der registrierten Straftaten ist mit 40.180 in 2024 um 7,6 % (3.297 FĂ€lle) im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der RĂŒckgang der Fallzahlen liegt ĂŒber dem Landesdurchschnitt (RĂŒckgang um 2,3 %). Die AufklĂ€rungsquote im PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen sank um 3,1 Prozentpunkte auf 61,3 % und liegt somit in etwa im Landesdurchschnitt. Im Langzeitvergleich liegt diese dennoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch das Inkrafttreten des Cannabisgesetz (CanG) Mitte 2024 hat Auswirkungen auf den RĂŒckgang der Fallzahlen sowie der AufklĂ€rungsquote. So ist der vormals noch strafbare Besitz bestimmter Mengen an Cannabis nun straffrei. Da Drogendelikte oftmals klassische "Kontrolldelikte" sind, liegt neben dem festgestellten Verstoß in aller Regel auch eine identifizierte tatverdĂ€chtige Person vor, wodurch die Zahl der geklĂ€rten Straftaten nicht unerheblich steigt. Der gleiche Umstand (ebenfalls oftmals Kontrolldelikt) liegt beim Deliktsbereich "Erschleichen von Leistungen" sowie beim Ladendiebstahl vor. Bei diesen Delikten gibt es grundsĂ€tzlich auch immer einen TatverdĂ€chtigen. Da diese Straftaten teilweise deutlich zurĂŒckgegangen sind, ist hierdurch auch ein RĂŒckgang der AufklĂ€rungsquote festzustellen.

Detaillierte Zahlen, Daten und Fakten fĂŒr den Gesamtbereich SĂŒdosthessen, die GroßstĂ€dte Offenbach und Hanau, sowie die Landkreise Offenbach und Main-Kinzig sind dieser Meldung als AnhĂ€nge beigefĂŒgt. Diese Informationen finden Sie auch in KĂŒrze auf der Homepage des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen unter dem nachfolgenden Link:

https://ppsoh.polizei.hessen.de/ueber-uns/regionales/kriminalstatistik/

Nach Fertigstellung wird zudem die "GrĂŒne BroschĂŒre" 2024 mit detaillierten Betrachtungen der ortsbezogenen Entwicklungen aller StĂ€dte und Kommunen des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen dort eingestellt.

Offenbach, 18.03.2025, Pressestelle, Christopher Leidner

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