Telefonbetrug: Landesweite Online-Schulung erreicht rund 300 Bankmitarbeitende
18.07.2025 - 11:56:48Mit einem kompakten Webinar unter dem Titel "Telefonbetrug - Erkennen · Handeln · SchĂŒtzen" hat die Zentrale PrĂ€ventionsstelle des PolizeiprĂ€sidiums Rheinpfalz in enger Kooperation mit dem Landeskriminalamt am Donnerstagvormittag (17.07.2025) rund 300 Bankmitarbeitende aus allen Landesteilen erreicht. Ziel der einstĂŒndigen Live-Schulung war es, Mitarbeitende an Schaltern, Servicepoints und in der Beratung fĂŒr die speziellen Gefahren zu sensibilisieren, denen insbesondere Ă€ltere Menschen durch perfide TelefonbetrĂŒger ausgesetzt sind.
"Die Kreditinstitute sind hĂ€ufig die letzte HĂŒrde, bevor TĂ€ter an Bargeld gelangen", unterstrich Michael Lerch, Leiter der Zentralen PrĂ€vention, in seiner Botschaft. "Wer Warnsignale erkennt, Fragen stellt und bei Verdacht souverĂ€n handelt, kann innerhalb von Minuten einen hohen Schaden verhindern."
WĂ€hrend des Webinars stellten die PrĂ€ventionsexperten aktuelle Betrugsmaschen - vom klassischen "Enkeltrick" ĂŒber falsche Polizeibeamte bis hin zu Schockanrufen - vor und prĂ€sentierten einen Handlungsplan. Der Beitrag von Jana Mohr, polizeiliche Opferberatung, zeigte auf, welche psychologischen Hebel die TĂ€ter gezielt ansetzen, welche Warnsignale am Schalter sichtbar sind und wie verunsicherte Kunden nach einem Vorfall sachlich und empathisch begleitet werden können.
Angesichts der nach wie vor hohen Zahl von VermögensschĂ€den durch Telefonbetrug kĂŒndigten das PolizeiprĂ€sidium in Ludwigshafen und das Landeskriminalamt an, das digitale Fortbildungsformat fortzusetzen. Weitere Termine sind bereits in Planung.
TelefonbetrĂŒger nutzen gezielt Angst und Zeitdruck, um meist Ă€ltere Menschen zur schnellen Herausgabe von Bargeld, Schmuck oder WertgegenstĂ€nden zu drĂ€ngen. Sensibilisierte Bankmitarbeitende sind daher ein SchlĂŒsselfaktor, um Taten im letzten Moment zu verhindern.
RĂŒckfragen bitte an:
PolizeiprÀsidium Rheinpfalz
Bastian HĂŒbner
Telefon: 0621 963-20022
E-Mail: [email protected]
https://s.rlp.de/86q
Original-Content von: PolizeiprĂ€sidium Rheinpfalz ĂŒbermittelt durch news aktuell


