FW Überlingen: Landwirtschaftliche Scheune auf dem Haldenhof (Überlingen) in Vollbrand / Übergreifen der Flammen auf Gaststätte mit Fremdenzimmer verhindert / Keine Personen zu Schaden gekommen
09.06.2026 - 20:06:14 | presseportal.de
Anrufer meldeten über die Notrufnummer 112 eine Rauchentwicklung aus einer landwirtschaftlichen Scheune in exponierter Lage. Bereits auf Anfahrt zum Schadensort war eine schwarze Rauchsäule weithin sichtbar, weshalb die anfahrenden Einsatzkräfte bereits zu diesem Zeitpunkt, auch aufgrund der abgeschiedenen Örtlichkeit und der unklaren Lage vor Ort, eine Alarmstichworterhöhung veranlassten. Dies hatte zu Folge, dass weitere Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft versetzt wurden.
Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte am Unglücksort stand die Scheune bereits in Vollbrand. Des Weiteren hatte das Feuer bereits auf zwei unmittelbar an der Scheune geparkten Autos übergegriffen, sowie ein Drittes beschädigt. In der Scheune waren verschiedene Gegenstände sowie ein Traktor eingelagert. Durch die rasche Brandausbreitung galt es in der Einsatzerstphase die Gefahr der weiteren Ausbreitung auf die umliegende Vegetation, Bäume und Sträucher sowie auf die Gaststätte mit Fremdenzimmer zu verhindern. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr leiteten umgehend einen massiven Löschangriff ein. In der Spitze wurden Angriffsleitungen und Riegelstellungen mit sechs Strahlrohren vorgenommen.
Die Wasserversorgung wurde zum einen über das städtische Hydrantennetz, sowie zum anderen über stark wasserführende Löschfahrzeuge sichergestellt.
Während die Scheune bis auf die Grundmauern niederbrannte, konnte das Übergreifen der Flammen auf das Gaststättengebäude verhindert werden.
Einschließlich Nachlöscharbeiten und Rückbau dauerten die Löschmaßnahmen bis ca. 18.00 Uhr an. Personen kamen beim Einsatz glücklicherweise nicht zu Schaden.
Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Überlingen mit dem Ausrückebereich West, bestehend aus den Abteilungen Hödingen, Nesselwangen und Bondorf sowie der Einsatzabteilung Stadt unter der Leitung des Kommandanten Ludwig Ehing mit 11 Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften im Einsatz.
Die überörtlichen Einsatzkräfte konnten die Einsatzfahrt nach den wirksamen Erstmaßnahmen der eingesetzten Einsatzkräfte vor Ort bereits nach kurzer Zeit abbrechen.
Neben der Feuerwehr waren auch die Landespolizei, sowie der Rettungsdienst und die Schnelleinsatzgruppe des Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes Überlingen in die Einsatzmaßnahmen miteingebunden. Auch Kreisbrandmeister Alexander Amann machte sich ein Bild der Lage vor Ort.
Rückfragen bitte an:
Freiwillige Feuerwehr Überlingen
Daniel Dillmann
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