POL-NB, Verkehrsunfallstatistik

Verkehrsunfallstatistik 2024 des PolizeiprÀsidiums Neubrandenburg (Polizeiinspektionen Anklam, Neubrandenburg, Stralsund)

14.05.2025 - 07:22:03

Neubrandenburg - Am gestrigen Dienstag, dem 13. Mai 2025, veröffentlichte das Ministerium fĂŒr Inneres, Bau und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Jahresbilanz zum Verkehrsunfallgeschehen 2024. Siehe dazu: https://tinyurl.com/25ccv63q.

ErgĂ€nzend dazu stellt das PolizeiprĂ€sidium Neubrandenburg im Folgenden die Verkehrsunfallbilanz des vergangenen Jahres fĂŒr ihren ZustĂ€ndigkeitsbereich vor:

Im PolizeiprĂ€sidium Neubrandenburg (Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-RĂŒgen) ereigneten sich im Jahr 2024 insgesamt 26.073 VerkehrsunfĂ€lle (MSE: 9.161, V-G: 8.506, V-R: 8.406), die durch die Polizei aufgenommen wurden. Im Jahr 2023 waren es 26.438 VerkehrsunfĂ€lle. Damit sank im ZustĂ€ndigkeitsbereich des PolizeiprĂ€sidiums Neubrandenburg die Gesamtzahl leicht. Landesweit registrierte die Polizei im Jahr 2024 insgesamt 55.106 VerkehrsunfĂ€lle (2023: 55.641).

Die Zahl der verunglĂŒckten Personen liegt bei 2.941 Personen, im Jahr 2023 waren es 2.540 verletzte Personen, was einen Anstieg von knapp 16 Prozent ausmacht. Es wurden 2.316 Personen leicht und 572 schwer verletzt. 53 Menschen sind gestorben. Die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer stieg im Vergleich zum Jahr 2023 (23) um 30 Personen.

Die Zahl der VerkehrsunfĂ€lle mit BaumberĂŒhrung ist im Vergleich zum Jahr 2023 leicht auf 279 zurĂŒckgegangen. Bei 151 dieser VerkehrsunfĂ€lle kamen Personen zu Schaden, 50 verletzten sich schwer, 83 leicht und 18 Menschen starben.

Die Verkehrssicherheitsarbeit hat fortdauernd einen hohen Stellenwert im PolizeiprĂ€sidium Neubrandenburg. Ziel ist es, die Anzahl der VerkehrsunfĂ€lle mit Personen- und schweren SachschĂ€den durch zielgerichtete Maßnahmen der Verkehrssicherheitsarbeit und VerkehrsprĂ€vention zu verringern. Insbesondere Verkehrskontrollen sollen die FahrzeugfĂŒhrer hinsichtlich ihrer Verantwortung im Straßenverkehr sensibilisieren, um so das Risiko fĂŒr Leib und Leben aller Verkehrsteilnehmer zu minimieren und VerkehrsunfĂ€lle zu verhindern. Es wurden 828 PrĂ€ventionsveranstaltungen im Jahr 2024 durchgefĂŒhrt. Diese fanden unter anderem bei Vor- und Grundschulkindern fĂŒr den sicheren Schulweg statt. Weitere Themen waren junge FahranfĂ€nger sowie Alkohol, Drogen und Ablenkung im Straßenverkehr. Ein weiterer unverzichtbarer Baustein ist die Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht MV, den Landkreisen und ebenso der Dekra und Fahrschulen.

Bei den Verkehrskontrollen im Bereich des PolizeiprĂ€sidiums Neubrandenburg im vergangenen Jahr wurden fast 69.000 GeschwindigkeitsverstĂ¶ĂŸe festgestellt und geahndet. Die Polizistinnen und Polizisten ahndeten zudem 5.300 HandyverstĂ¶ĂŸe und damit etwa 100 weniger als im Vorjahr. Einen Anstieg gab es bei den Feststellungen von DrogenverstĂ¶ĂŸen im Straßenverkehr (2024: 993, 2023: 936). Die Anzahl der festgestellten Trunkenheitsfahrten stieg im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich an (2024: 1.646, 2023: 1.448).

Auch im Jahr 2024 stellten ZusammenstĂ¶ĂŸe mit Wild einen erheblichen Anteil der insgesamt registrierten VerkehrsunfĂ€lle dar (etwa 8.772 VerkehrsunfĂ€lle mit Wildbeteiligung). Im Vorjahr waren es noch 7.157 WildunfĂ€lle.

Weiterhin wurden im Jahr 2024 insgesamt 1.459 VerkehrsunfĂ€lle mit Zweiradfahrern im PolizeiprĂ€sidium Neubrandenburg polizeilich erfasst (2023: 1.363). Hierbei verunglĂŒckten 15 Verkehrsteilnehmer tödlich, 236 wurden schwer und 445 leicht verletzt. Das zeigt, dass die Folgen eines Verkehrsunfalls mit einem motorisierten oder nicht motorisierten Zweirad oft schwerwiegend sind, denn sie haben im Gegensatz zu einem Pkw oder Lkw keine Knautschzone. Wissenschaftliche Studien haben inzwischen belegt, dass sich rund 80% der schweren Hirnverletzungen durch das Tragen eines Fahrradhelmes vermeiden lassen.

Die Anzahl der VerkehrsunfĂ€lle im ersten Quartal des Jahres 2025 im Bereich des PolizeiprĂ€sidiums Neubrandenburg sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (2024: 5.347, 2025: 5.169). Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 88 Menschen schwer und 293 leicht verletzt. Bislang verstarben bereits sechs Menschen infolge eines Verkehrsunfalls in den Landkreisen Mecklenburgische-Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-RĂŒgen.

Zahlen fĂŒr die einzelnen Landkreise (Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-RĂŒgen) erfragen Sie bitte in den jeweils zustĂ€ndigen Pressestellen der Polizeiinspektionen.

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