KriminalitÀt, Polizei

Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion Harburg fĂŒr das Jahr 2025

15.04.2026 - 11:42:45 | presseportal.de

Buchholz - Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion Harburg fĂŒr das Jahr 2025

POL-WL: Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion Harburg fĂŒr das Jahr 2025 - Foto: presseportal.de

Im Jahr 2025 erfasste die Polizei im Landkreis Harburg 6974 VerkehrsunfÀlle, das sind 56 UnfÀlle weniger als im Vorjahr (Vergleichszahlen des Vorjahres 2024 in Klammern).

UnfÀlle mit Personenschaden

Im Jahr 2025 verloren sieben Menschen ihr Leben bei VerkehrsunfĂ€llen, im Vergleich zu neun im Jahr 2024. Die Zahl der UnfĂ€lle mit schweren Verletzungen sank auf 94 (109), bei 765 (808) UnfĂ€llen wurden Menschen leicht verletzt. Insgesamt wurden 1114 Personen bei VerkehrsunfĂ€llen verletzt, was einen RĂŒckgang um rund 9% gegenĂŒber den 1261 Verletzten im Vorjahr darstellt.

Besonders tragisch war der Tod eines Mannes, der beim RasenmĂ€hen des Seitenstreifens von einem vorbeifahrenden Traktor erfasst wurde und mehrere Tage nach dem Unfall verstarb. In drei FĂ€llen kamen Motorradfahrer ums Leben. Eine Frau und ein Mann verunfallten auf Grund ihres Verkehrsverhaltens (gefĂ€hrliches Überholen, ĂŒberhöhte Geschwindigkeit). Ein Kradfahrer wurde von einer alkoholisierten Frau auf einer Autobahn angefahren. Drei weitere Pkw-Fahrer kamen alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und verstarben am Unfallort.

Autobahnen

Auf den Autobahnen im Landkreis Harburg kam es zu 1254 UnfĂ€llen, was einen Anstieg gegenĂŒber den 1155 UnfĂ€llen im Vorjahr darstellt. Zwei Menschen verloren ihr Leben, 14 (15) UnfĂ€lle fĂŒhrten zu schweren Verletzungen, und 137 UnfĂ€lle verursachten leichte Verletzungen, genau so viele, wie im Vorjahr.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Die Zahl der VerkehrsunfĂ€lle mit anschließender Flucht sank auf 1696 (1732), die AufklĂ€rungsquote lag mit rund 43 % auf dem Niveau der Vorjahre.

Unfallursachen

Die hÀufigste Unfallursache war mangelnder Abstand mit 605 (546) FÀllen. Weitere hÀufige Ursachen waren nicht angepasste Geschwindigkeit mit 327 FÀllen (360), Missachtung der Vorfahrt mit 249 (250) FÀllen und Fehler beim Abbiegen mit 156 FÀllen (166).

Trunkenheit im Verkehr

Alkoholeinfluss war in 107 (123) FĂ€llen die Unfallursache, Drogen oder Medikamente spielten in 4 (10) FĂ€llen eine Rolle. Insgesamt wurden 281 (319) Verfahren gegen alkoholisierte Fahrer eingeleitet und 151 (197) FĂ€lle von Fahrten unter Medikamenten- oder Drogeneinfluss festgestellt.

PolizeirĂ€tin Janine Mai, die als Leitung Einsatz bei der Polizeiinspektion Harburg auch fĂŒr den Verkehrsbereich zustĂ€ndig ist, sagt dazu: "Die sinkenden Zahlen bei festgestellten Alkohol- und DrogenverstĂ¶ĂŸen dĂŒrfen uns nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass es in diesem Deliktsbereich eine sehr große Dunkelziffer gibt. Neben Maßnahmen der AufklĂ€rung und PrĂ€vention mĂŒssen wir weiterhin den Kontrolldruck hochhalten, um Menschen aus dem Verkehr zu ziehen, die sich und andere in Gefahr bringen. Zudem wissen wir, dass regelmĂ€ĂŸige Kontrollen auch dafĂŒr sorgen, dass Verkehrsteilnehmende sich ihrer Verantwortung fĂŒr die sichere Teilnahme am Straßenverkehr stĂ€rker bewusst werden."

WildunfÀlle

Die Polizei registrierte 1359 (1371) WildunfÀlle, bei denen 3 (1) Menschen schwer und 6 (9) leicht verletzt wurden.

Risikogruppen

Junge Fahrer im Alter von 18-24 Jahren waren an 1070 (1041) UnfĂ€llen beteiligt und verursachten 793 (820) davon. Menschen ab 65 Jahren waren an 1494 (1581) UnfĂ€llen beteiligt, wobei sie in knapp 77 % (81%) der FĂ€lle die Hauptverursachenden waren. Menschen ĂŒber 75 Jahren waren an 761 (841) UnfĂ€llen beteiligt und verursachten 628 (712) davon.

Betrachtung nach Art der Verkehrsbeteiligung

Radfahrer waren an 287 (284) UnfÀllen beteiligt, wobei 21 (24) schwer und 190 (194) leicht verletzt wurden. Motorradfahrer waren an 78 (83) UnfÀllen beteiligt, wobei 3 (1) Menschen ums Leben kamen und 12 (12) schwer sowie 38 (40) leicht verletzt wurden. Die Zahl der UnfÀlle mit E-Scootern stieg auf 58 (44), wobei 4 (0) Personen schwer und 23 (17) leicht verletzt wurden.

Polizeihauptkommissar Frank Waldhaus, Sachbearbeiter Verkehr bei der Polizeiinspektion Harburg: "Die insgesamt rĂŒcklĂ€ufige Zahl der VerkehrsunfĂ€lle und die gesunkene Zahl der Verletzten ist eine positive Entwicklung, aber im langfristigen Vergleich so noch nicht zu erkennen. Dort, wo polizeiliche Maßnahmen helfen können, diesen Trend zu entwickeln, werden wir weiter prĂ€ventiv und repressiv tĂ€tig bleiben."

Kontakt fĂŒr Medienanfragen:

Polizeiinspektion Harburg
Polizeihauptkommissar
Jan KrĂŒger
Telefon: 0 41 81 / 285 - 104
Mobil: 0 160 / 972 710 15 od. -19
E-Mail: pressestelle@pi-harburg.polizei.niedersachsen.de
www.pi-wl.polizei-nds.de

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