POL-HAM, Wanderausstellung

Wanderausstellung Vergessenen begegnen: NS-Opfer aus Westfalen im PolizeiprÀsidium Hamm eröffnet

28.03.2025 - 14:36:59

Hamm-Mitte - PolizeiprÀsident Thomas Kubera eröffnete am Freitag, 28. MÀrz, die Ausstellung "Vergessenen begegnen: NS-Opfer aus Westfalen" im historischen GebÀudeteil des PrÀsidiums.

Als EhrengĂ€ste konnten Herr Schilling vom Verein "Spuren Finden e.V." und Frau Dr. Perrefort, ehemalige Geschichtskuratorin des Gustav-LĂŒbke-Museums, begrĂŒĂŸt werden.

Herr Schilling, der die Leihgabe der Ausstellung an das PP Hamm ermöglicht hat, fĂŒhrte die GĂ€ste auch zu einem ersten Rundgang durch die fĂŒnf RĂ€ume der Ausstellung.

"Vergessenen begegnen" lĂ€dt alle Interessierten ein, vergessenen Lebensgeschichten aus der NS-Zeit zu begegnen. Sie ist eine der wenigen Ausstellungen in Deutschland, die den erst in jĂŒngster Zeit anerkannten Opfergruppen der sogenannten "Asozialen" und "Berufsverbrecher" ihre Stimme zurĂŒckgibt.

Ziel der Ausstellung ist es, durch "dialogisches Erinnern" eine persönliche Begegnung mit den Ausgegrenzten der NS-Zeit zu ermöglichen und Querverbindungen zu Minderheiten in der Gegenwart herzustellen.

Die großen Linien der nationalsozialistischen Terrorherrschaft sind weitgehend bekannt. Sie auf die lokale Geschichte und individuelle Schicksale herunterzubrechen, ist jedoch nicht immer einfach. "Die Aufarbeitung der Vergangenheit zur Vorbeugung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist mir ein persönliches Anliegen. Nazi-Ideologien darf es ganz besonders in den Reihen der Polizei nicht geben! Wer sich nicht eindeutig zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennt, hat in der Polizei nichts zu suchen! "so Behördenleiter Thomas Kubera.

Die Ausstellung bleibt bis September im PP Hamm und ist zunĂ€chst fĂŒr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei zugĂ€nglich. SpĂ€ter sollen auch öffentliche FĂŒhrungen, zum Beispiel fĂŒr Schulklassen, angeboten werden. (ae)

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