LRA-Ravensburg, Wohnungsbrand

LRA-Ravensburg: Wohnungsbrand in der SiebenbĂŒrgenstraße in Wangen

03.06.2025 - 15:46:25

Wangen im AllgĂ€u - Heute Vormittag gegen 9.30 Uhr wurden wir zu einem GebĂ€udebrand in die SiebenbĂŒrgenstraße alarmiert. FĂŒr die Abteilung Wangen-Stadt war direkt ein sogenannter Vollalarm ausgelöst worden. Zur UnterstĂŒtzung veranlasste der Einsatzleiter die zusĂ€tzliche Alarmierung der Abteilungen Deuchelried und Niederwangen. Bereits auf Anfahrt war eine große RauchsĂ€ule sichtbar. Bei Ankunft schlugen Flammen aus Fenstern im ersten Stockwerk und es herrschte eine sehr starke Rauchentwicklung. Der umgehend eingeleitete Löschangriff, erfolgte durch mehrere Angriffstrupps unter Atemschutz im inneren der DoppelhaushĂ€lfte. Von außen schĂŒtze die Drehleiter die nicht vom Brand betroffene HaushĂ€lfte erfolgreich. Der Feuerwehr war in kurzer Zeit unter Kontrolle und abgelöscht. Anschließend wurde der stark qualmende Brandschutt von den EinsatzkrĂ€ften aus dem GebĂ€ude entfernt um sĂ€mtliche Glutnester aufzuspĂŒren und zu eliminieren. Die WĂ€rmebildkamera brachte zusĂ€tzliche Sicherheit, um hierbei nichts zu ĂŒbersehen. TatsĂ€chlich ist es dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr zu verdanken, das sich der Brand nicht weiter in den Dachstuhl ausgebreitet hat. Wenige Minuten spĂ€ter, wĂ€re dieser sicherlich in Vollbrand gestanden. Ebenso, in buchstĂ€blich letzter Minute, wurden zwei Kleinkinder, die sich zu Zeitpunkt der Entdeckung noch im Kinderzimmer im Dachgeschoss befanden, von zwei Zimmerleuten gerettet. Die Handwerker waren in der Nachbarschaft tĂ€tig und wurden durch Hilferufe auf den Brand aufmerksam. Also sie erfuhren, das sich noch Kinder im Brandobjekt befinden, reagierten sie schnell und geistesgegenwĂ€rtig. Ohne zu zögern, begaben sie sich in das bereits stark verrauchte GebĂ€ude um die Kinder zu retten. Sie fanden die zwei bereits von Rauch umhĂŒllt und brachten sie ins Freie. Sie wurden sodann, mit ihrer Mutter vom Rettungsdienst betreut und vorsorglich in eine Klinik verbracht. Die EinsatzkrĂ€fte konnten die Einsatzstelle gegen 11.30 Uhr verlassen und kehren zurĂŒck ins Feuerwehrhaus. Insgesamt waren rund 60 FeuerkrĂ€fte im Einsatz, die von den Kameraden des DRK und KAP unterstĂŒtzt wurden. Die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen und Beamten vor Ort und hat die Ermittlungen zur Ursache und Schadenhöhe aufgenommen. (areissner/03.06.2025-11.40Uhr/Pressestelle FFW)

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