FW-WRN, Scheunenbrand

FW-WRN: Scheunenbrand in Werne-Schmintrup

18.04.2025 - 15:09:08

Werne - In den spĂ€ten Donnerstagabendstunden wurden die Leitung der Feuerwehr, die Löschgruppe Holthausen und der Löschzug Mitte um 23:19 Uhr mit dem Alarmstichwort "FEUER_3 - vermutlich Scheunenbrand" in die Capeller Straße in Werne - Schmintrup alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten EinsatzkrĂ€fte brannte zunĂ€chst ein Kaminholzstapel, der am GebĂ€ude gelagert war, die Flammen hatten allerdings bereits auf einen Anbau ĂŒbergegriffen. Umgehend wurde der Löschzug Stockum nachalarmiert. Da sich der Brand durch ungĂŒnstigen Wind und die verschachtelte Bauweise sehr schnell ungehindert auf andere GebĂ€udeteile ausbreitete, wurde kurze Zeit spĂ€ter das Alarmstichwort auf "FEUER_4" erhöht und somit Vollalarm fĂŒr die Freiwillige Feuerwehr Werne ausgelöst. Aufgrund der verwinkelten Bauweise des gesamten Objektes wurde auch der Teleskopmast aus der Feuerwehr Bergkamen angefordert.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde eine Warnung ĂŒber die NINA-WarnApp ausgeben, die nach rund zwei Stunden wieder aufgehoben werden konnte.

Da der Bauernhof einige hundert Meter von der Straße entfernt liegt, musste die Wasserversorgung erst aufwĂ€ndig ĂŒber eine Schlauchleitung von der Capeller Straße verlegt werden. Da zu befĂŒrchten war, dass die Flammen auch auf den Wohntrakt ĂŒbergreifen, wurden weitere Einheiten vom Kreis Unna sowie zusĂ€tzliche Rettungswagen zum Eigenschutz alarmiert. Die einzige Bewohnerin hatte selbst das Feuer entdeckt und ĂŒber einen Nachbarn die Feuerwehr gerufen. Dieser wies die ersten EinsatzkrĂ€fte in die Örtlichkeiten ein, was sich als sehr hilfreich herausstellte.

Im Stall befanden sich noch 14 Rinder, die in letzter Sekunde ĂŒber die Tenne auf eine angrenzende Wiese geleitet werden konnten. Da in der Löschgruppe Holthausen einige Landwirte aktiv sind, konnten diese gut ihr Fachwissen im Umgang mit den Tieren einbringen.

Das Feuer wurde anschließend massiv mit mehreren Rohren und ĂŒber die Drehleiter und den Teleskopmast bekĂ€mpft. HierfĂŒr war der Aufbau einer weiteren Wasserleitung von einem Hydrat in Höhe der Firma RCS erforderlich.

Das Übergreifen auf den Wohnbereich konnte erfolgreich verhindert werden. Gegen 03:00 Uhr wurden die ersten KrĂ€fte aus dem Einsatz entlassen, um 04:30 Uhr konnte die RĂŒckmeldung "Feuer aus" gegeben werden.

Die Kameraden aus Holthausen stellten bis um 07:30 Uhr eine Brandwache an der Einsatzstelle. Um 10:30 Uhr fand eine Brandnachschau statt, bei der noch ein Glutnest entdeckt und rasch abgelöscht werden konnte. FĂŒr alle EinsatzkrĂ€fte war es ein krĂ€ftezehrender Einsatz bei widrigen Wetterbedingungen. GlĂŒcklicherweise wurde niemand verletzt.

Im Einsatz waren zu Spitzenzeiten rund 100 EinsatzkrĂ€fte. Die EinsatzkrĂ€fte setzten sich zusammen aus der gesamten Feuerwehr Werne, der Löschgruppe Bergkamen-Oberaden, dem Löschzug Selm-Cappenberg/Netteberge, dem AbrollbehĂ€lter Atemschutz der Feuerwehr Kamen, dem AbrollbehĂ€lter Wasser der Feuerwehr LĂŒnen, dem Fernmeldedienst des Kreises Unna, dem Kreisbrandmeister, dem Rettungsdienst und der Polizei.

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