Feuerwehr, Brand

FW-OLL: Feuer vor der TĂŒr: Schnelles Eingreifen bewahrt Gemeindehaus vor Vollbrand

Veröffentlicht am: 25.02.2026 um 09:39 Uhr | presseportal.de

Wildeshausen - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Feuerwehr Wildeshausen um 00:46 Uhr mit dem Alarmstichwort F2 - Gemeindehaus brennt - in die Straße SĂ€gekuhle alarmiert. Das Stichwort F2 steht dabei fĂŒr einen GebĂ€udebrand mit entsprechendem, erweiterten KrĂ€fteansatz. Bereits rund drei Minuten nach der Erstalarmierung erhöhte die Leitstelle aufgrund eines weiteren, prĂ€zisierten Notrufs das Stichwort auf F3. Dieses Alarmstichwort wird bei einem ausgedehnten Brand in einem GebĂ€ude vergeben, etwa wenn - wie in diesem Fall gemeldet - Flammen aus Fenstern oder dem Dach schlagen. Entsprechend wurden weitere EinsatzkrĂ€fte nachalarmiert. WĂ€hrend der Anfahrt erhielten die KrĂ€fte die Zusatzinformation: "Flammen sollen aus dem GebĂ€ude schlagen."

FW-OLL: Feuer vor der TĂŒr: Schnelles Eingreifen bewahrt Gemeindehaus vor Vollbrand - Bild: presseportal.de
FW-OLL: Feuer vor der TĂŒr: Schnelles Eingreifen bewahrt Gemeindehaus vor Vollbrand - Bild: presseportal.de

Beim Eintreffen des Einsatzleiters bestĂ€tigte sich eine brisante Lage. Die EingangstĂŒr des Gemeindehauses brannte augenscheinlich von außen, zudem war unmittelbar vor der TĂŒr abgelegter Unrat in Brand geraten. Die EinsatzkrĂ€fte löschten zunĂ€chst die brennende TĂŒr sowie das Brandgut vor dem GebĂ€ude ab und öffneten anschließend gewaltsam die EingangstĂŒr, um sich Zugang zu verschaffen. Im Flurbereich wurde eine starke Verrauchung festgestellt, wĂ€hrend die angrenzenden BĂŒrorĂ€ume nicht vom Rauch betroffen waren.

Unter Atemschutz kontrollierten die EinsatzkrĂ€fte den Innenbereich sorgfĂ€ltig. Der verrauchte Flur wurde mittels ÜberdruckbelĂŒftung entraucht. Eine Kontrolle mit der WĂ€rmebildkamera ergab keine weiteren Feststellungen, sodass ein Übergreifen des Feuers auf andere GebĂ€udeteile ausgeschlossen werden konnte. Ein ausgelöster Rauchmelder wurde zurĂŒckgestellt, anschließend erfolgte eine abschließende Kontrolle sowie die vollstĂ€ndige BelĂŒftung des GebĂ€udes. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei ĂŒbergeben, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

"Nur durch den schnellen Notruf und unsere Schnelligkeit konnte das Feuer eingedÀmmt werden. So wurde ein Brand des gesamten GebÀudes verhindert", so Pressesprecher Jannik Stiller.

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