ZPD-H: Erster Fachtag Rassismus und Antisemitismus - Vernetzung und Weiterbildung gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
22.11.2024 - 13:58:00"Wir Sicherheitsbehörden sind alarmiert und reagieren auf vielen polizeilichen Handlungsfeldern. Dazu gehören Schritte wie VerbotsmaĂnahmen gegen extremistische Netzwerke und gegen die Terrororganisation Hamas, Ermittlungshandlungen gegen HasskriminalitĂ€t, Veröffentlichungen eines umfassenden und aktuellen Lagebilds mit dem vor den AusprĂ€gungen von Antisemitismus gewarnt und informiert wird. Wir sind gefordert! Als Gesellschaft, als Rechtsstaat, als Sicherheitsbehörden.", so Roger Fladung, PolizeiprĂ€sident der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen zur Wichtigkeit solcher Veranstaltungen bei der Polizei.
HochkarÀtige VortrÀge und vielfÀltige Workshops
Ein Vortrag von Prof. Dr. Joachim HĂ€fele von der Polizeiakademie Nienburg legte den Fokus auf Rassismus im Rahmen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Die dort vorgestellten Projektergebnisse sollen unter anderem in die Aus- und Weiterbildung von Polizist:innen einflieĂen und damit einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung leisten. Moshe Flomenmann teilte in einem Online-Vortrag Einblicke in seine Arbeit als Polizeirabbiner des Landes Baden-WĂŒrttemberg. In praxisnahen Workshops setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit verschiedenen Aspekten von Rassismus und Antisemitismus auseinander. Durch interaktive Ăbungen und Gruppenarbeit wurden die Teilnehmenden fĂŒr verschiedene Formen von Rassismus sensibilisiert und ermutigt, eigene Denkmuster zu reflektieren.
Gemeinsam gegen Diskriminierung
Der Fachtag zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus ist - sowohl in der polizeilichen Arbeit als auch in gesellschaftlichen Kontexten wie Bildung und Sport. Durch VortrÀge und Workshops wurden wertvolle AnsÀtze vermittelt, um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gezielt entgegenzuwirken und betroffene Personen zu stÀrken. Die Veranstalter betonten die Bedeutung der interinstitutionellen Zusammenarbeit, um nachhaltige Strategien zu entwickeln und Rassismus sowie Antisemitismus effektiv zu bekÀmpfen. Weitere Veranstaltungen in diesem Format sind geplant.
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Wiebke Weitemeier
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