Alta, Fides

Alta Fides AG – AufwĂ€rtspotenzial von gut 50%!

26.02.2007 - 12:23:14

AufwÀrtspotenzial von gut 50%!

Small Cap Trader - Die Stuttgarter Immobiliengesellschaft Alta Fides AG (ISIN: DE000A0B7EZ7 / WKN: A0B7EZ) ging im Dezember 2006 an die Börse. Die Wurzeln des hoch profitablen Unternehmens reichen bis ins Jahr 2000 zurĂŒck. Nach der GrĂŒndung zur Jahrtausendwende baute das Management um Vorstandschef Nobert Ketterer und den ehemaligen Sachsen LB-Vorstand Rainer Fuchs eine schlanke Konzernholding auf. Alta Fides arbeitet mit externen Dienstleistern zusammen und unterhĂ€lt ein bundesweites Vertriebsnetz durch Vertriebskooperationen auf Provisionsbasis. Vom Firmensitz in Stuttgart aus steuert die AG ihre AktivitĂ€ten, die ihren Fokus in der 450 Kilometer nord-östlich gelegenen Region Leipzig haben. Inmitten dieses schwierigen Umfeldes gelang es Alta Fides durch die Konzentration auf den Raum Leipzig ihr profitables GeschĂ€ftsmodell umzusetzen. Mit den frischen Mitteln aus dem IPO möchte das Unternehmen, das nunmehr am Prime Standard notiert, verstĂ€rkt Marktpotenziale in Sachsen, Baden-WĂŒrttemberg und Bayern nutzen sowie ein neues GeschĂ€ftsfeld krĂ€ftig ausbauen. BewĂ€hrtes GeschĂ€ftsmodell Projektentwicklung: Alta Fides kauft hier zumeist denkmalgeschĂŒtzte, sanierungsbedĂŒrftige ImmobilienbestĂ€nde an, um diese nach erfolgter Sanierung als Eigentumswohnungen an den Mann zu bringen. Dank qualitativ hochwertiger Objekte und einem klaren regionalen Fokus auf Leipzig erzielt Alta Fides Verkaufspreise zwischen 2.200 und 2.300 Euro pro qm, die bis zu 30% ĂŒber den ĂŒblichen Preisen fĂŒr dieses Marktsegment liegen. Mit dem Wohnungshandel wird darĂŒber hinaus mit dem An- und Verkauf von hochwertigen Wohnimmobilien in ganz Deutschland gutes Geld verdient. Meist handelt es sich um ImmobilienbestĂ€nde von Banken, Versicherungen und kommunalen Gesellschaften. Die GebĂ€ude werden saniert und gehen nachfolgend in den Eigenbestand von Alta Fides ĂŒber oder werden an Selbstnutzer/Kapitalanleger verĂ€ußert. Alta Fides kommt somit in den Genuss von einmaligen (Verkauf) oder wiederkehrenden (Vermietung) Erlösen. Hier spielt die Musik Besonderes Potenzial verspricht die 2006 gegrĂŒndete Tochter Profecto AG, die sich als Nischenplayer auf die Verwertung von notleidenden Krediten spezialisiert hat. Bei den so genannten „Non-Performing-Loans“ (NPLs) handelt es sich um durch Grundpfandrechte gesicherte Kreditportfolios von Banken. Diese "faulen" Kredite werden von GeldhĂ€usern mit einem deutlichen Abschlag auf den Verkehrswert - meist 50 bis 80 Prozent - verkauft, um auf diese Weise die Problemkredite aus den Bilanzen zu bekommen. Der Hintergrund: Ab 2007 mĂŒssen Banken laut gesetzlicher Vorschriften notleidende Forderungen mit bis zu f ĂŒnffach höherem Eigenkapital unterlegen, zu Lasten der Margen im KreditgeschĂ€ft. Schnelles Geld mit NPLs Der Aufkauf von NPLs und deren Verwertung ist fĂŒr große Investmentbanken und Private-Equity-Gesellschaften zu einem MilliardengeschĂ€ft gereift, denn hier lassen sich mit dem Weiterkauf von Portfolios in kurzer Zeit zweistellige Renditen erzielen. WĂ€hrend sich die Großen der Branche auf ganze Portfolios von Wohn- und Gewerbeimmobilien mit Multi-Millionen-Euro-Werten stĂŒrzen, geht Profecto eigene Wege. Das Unternehmen konzentriert sich auf Volumen zwischen 5 und 10 Mio. Euro. Diese kleineren Portfolios werden meist von Sparkassen verĂ€ußert. Pro Objekt, es handelt sich in der Regel um Eigentumswohnungen und EinfamilienhĂ€user, liegt das Einzelkreditvolumen bei maximal 500.000 Euro. Wird nach dem Erwerb keine Lösung mit dem Darlehensschuldner gefunden, leitet Perfecto die weitere Vermarktung in die Wege: Betreffende Objekte werden direkt weiter verkauft, ggf. zuvor modernisiert oder werten den Eigenbestand der Gesellschaft auf. Perfecto mit Vorteilen am Start Die Gesellschaft bietet im Gegensatz zu den Global Playern auch die kleinteilige Verwertung von Portfolios an und hat als deutscher Player einen besonderen Zugang zu öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten, die fĂŒr internationalen GrĂ¶ĂŸen kaum in Frage kommen. DarĂŒber hinaus positioniert sich das Unternehmen erfolgreich als Serviceanbieter in diesem Bereich. Insgesamt wird 2007 ein Zielvolumen von 100 Mio. Euro an Nominalforderungen angestrebt. Einen Schub sollte das NPLs-GeschĂ€ft auch durch mögliche Joint-Ventures mit namhaften Finanzinstitutionen erfahren: Im Erfolgsfall könnten deutlich höhere Voluminas im Rahmen der JVs angekauft und verwertet werden. Extrachancen am deutschen NPLs-Markt SchĂ€tzungen zufolge belĂ€uft sich das Volumen notleidender Kredite allein im öffentlich-rechtlichen Bankensektor auf 60 bis 100 Milliarden Euro. Das Gesamtvolumen fĂŒr alle Banken in Deutschland dĂŒrfte bei annĂ€hernd 300 Milliarden Euro liegen. Damit ist Deutschland der grĂ¶ĂŸte Markt fĂŒr NPLs in Europa. Dennoch steht der Markt fĂŒr notleidende Kredite hierzulande erst am Anfang: Vor allem wegen der von 2007 an geltenden strengeren Vorschriften fĂŒr die Kreditvergabe durch Basel II steigt das Interesse der Banken "Non Performing Loans" auszugliedern und professionell verwerten zu lassen. Zahlen & Fakten Die jĂŒngsten Bilanzen von Alta Fides ĂŒberzeugen durchweg: Im GeschĂ€ftsjahr 2006 wurden bei einer Gesamtleistung von 26,9 Millionen Euro rund 5,4 Millionen Euro verdient. 2007 soll sich die Gesamtleistung laut Management auf 60 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Zugleich wird ein Gewinnsprung auf 13 Millionen Euro erwartet. Das NPLs-GeschĂ€ft wird erst seit 2006 auf- und ausgebaut. Nennenswerte UmsatzbeitrĂ€ge sind vor diesem Hintergrund wohl erst 2007 zu erwarten, wobei diese Sparte in den kommenden Jahren bei Umsatz und Gewinn dynamisch wachsen dĂŒrfte. Mit den Geldern aus dem Börsengang kann Perfecto zukĂŒnftig grĂ¶ĂŸere Portfolien an Wohnimmobilien erwerben und seine Margen weiter ausbauen. Bewertung Aktuell befinden sich 46 % des Grundkapitals in Streubesitz. Die ĂŒbrigen Anteile sind in Besitz von Vorstand und Aufsichtsrat. Mit 7,05 Mio. Aktien zu aktuell je 18 Euro summiert sich der Börsenwert auf rund 127 Mio. Euro. Damit weist das Papier auf Basis der GewinnschĂ€tzungen fĂŒr 2007 ein auch im Peer Group-Vergleich sehr gĂŒnstiges KGV von 9,8 auf. Zugleich ist die Aktie mit einem Umsatz-Multiple (2007) von 2,1 Ă€ußerst preiswert. Auf Basis unserer SchĂ€tzungen fĂŒr 2008 ist das Papier mit einem KGV von 5,6 sogar ein echtes SchnĂ€ppchen. Den fairen Wert der Aktie sehen wir bei 28,50 Euro - das entspricht einem AufwĂ€rtspotenzial von gut 50 Prozent. Smallcap Media Publishing Ltd. - Bahnhofstrasse 54 - 8022 ZĂŒrich - Schweiz T: +41 44 5002475 - F: +41 43 8881772 - [email protected]
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