An Charité sollen zahlreiche StudienplÀtze gestrichen werden
15.07.2025 - 11:45:28Diese Zahlen habe ein CharitĂ©-Sprecher auf Anfrage bestĂ€tigt, schreibt die Zeitung. Hintergrund ist der Sparkurs des Senats, wonach die landeseigenen Hochschulen weniger Förderung erhalten. Im Fall der CharitĂ© sollten nach den bislang bekannten Angaben von 270 Millionen Euro im Jahr circa 22 Millionen Euro wegfallen. Wie in vielen Kliniken kostet auch die Patientenversorgung in der CharitĂ© oft mehr, als die Pauschalen der Krankenkassen ergeben. Aufsichtsratsvorsitzende der CharitĂ© ist Gesundheits- und Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD). Im Wintersemester 2024/25 starteten 325 StudienanfĂ€nger in der Humanmedizin, 83 in den Gesundheitswissenschaften, dazu gab es 68 PlĂ€tze fĂŒr den Pflege-Bachelor, 46 fĂŒr angehende ZahnĂ€rzte und 63 in der angewandten Hebammenwissenschaft. Zusammen mit Master-Studenten und Promovierenden sind an der CharitĂ© im Schnitt fast 10.000 Frauen und MĂ€nner eingeschrieben. Jedes Jahr scheiden fast 2000 Studenten aus, entsprechend viele starten neu. Ein CharitĂ©-Sprecher sagte, der Vorstand der UniversitĂ€tsklinik habe schon vergangenes Jahr deutlich gemacht, dass die angekĂŒndigten KĂŒrzungen erhebliche Folgen fĂŒr die Ausbildung hĂ€tten. Im Herbst hatte der Senat angekĂŒndigt, die geltenden HochschulvertrĂ€ge angesichts der hohen Schulden des Landes anzupassen, also auch die ZuschĂŒsse an die CharitĂ© zu kĂŒrzen.


