Union, GewalttÀter

Union will auslÀndische GewalttÀter automatisch abschieben

20.05.2025 - 00:00:00

Angesichts steigender Messerstraftaten in Deutschland dringt die Union auf eine Regelausweisung auslÀndischer GewalttÀter.

Der "Bild" (Dienstagsausgabe) sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm (CDU): Ein Blick auf die Polizeistatistik zeige, dass es ĂŒberwiegend Personen aus "nicht-deutschen Kulturkreisen" seien, "die zustechen". Die neue Bundesregierung schlage daher einen anderen Kurs ein, sagte Throm: "Wir haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass wir eine Regelausweisung im Aufenthaltsgesetz einfĂŒhren fĂŒr auslĂ€ndische GewalttĂ€ter. Also Verlust des Aufenthaltsrechtes ohne Wenn und Aber bei schweren Straftaten gegen Leib und Leben. Die entsprechenden Personengruppen mĂŒssen sich auf mehr Konsequenz und HĂ€rte einstellen." Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (CDU) sagte der "Bild": "Nehmen wir endlich die TĂ€ter statt der Tatmittel ins Visier. Mit Waffenverboten fĂŒr Extremisten und StraftĂ€ter statt mehr hochbĂŒrokratischer Verbotszonen. Und mit starken Kontrollbefugnissen gegenĂŒber polizeibekannten StraftĂ€tern." Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte der "Bild": "Messer werden zu einem Gesellschaftsproblem. Die Eskalation ist vorprogrammiert, wenn jemand diese potenzielle Waffe aus der Hosentasche zĂŒckt. Diesen Messer-Wahn beobachte ich mit Sorge - besonders bei jungen Menschen. Das ist nichts, was wir tolerieren dĂŒrfen. Wir mĂŒssen den Leuten klarmachen, dass hier niemand mit Messer durch die Straßen zu laufen braucht. Weder zur Selbstverteidigung noch zum Schutz oder zum Imponieren."

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