KoalitionsgesprÀche: BDA drÀngt auf geringere Sozialabgaben
21.03.2025 - 01:00:00Gleichzeitig treffe ein "besonders hoher Problemdruck auf offensichtlichen Reformunwillen". Das sei eine "gefĂ€hrliche Mischung". Das "teure, ineffizient System droht sich zum gesellschaftlichen Spaltpilz zu entwickeln". Die anhaltend hohen Sozialabgaben bezeichnete der BDA-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer als "Nettoklau". Wenn trotz Lohnerhöhung kaum mehr auf dem Konto ankomme, weil der Staat immer mehr Geld abziehe, demotiviere das die BeschĂ€ftigten. "Eine Sozialabgabenbremse wĂ€re eine aktive BeschĂ€ftigungsförderung", sagte Kampeter. Das bedeute aber "nicht RĂŒckbau oder Abbau des Sozialstaates, sondern mehr Treffsicherheit". TatsĂ€chlich solle der Staat nur denen helfen, die Hilfe benötigten. Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung mĂŒssten deutlich effizienter gestalten werden, als bisher, sagte der BDA-Chef. "Hier Reformen auf den Weg zu bringen, trĂ€gt dazu bei, dass die Menschen mehr vom Sozialstaat haben, dieser dann aber insgesamt weniger kostet als heute. Dann frisst der Sozialetat im Bundeshaushalt auch nicht mehr den Etat fĂŒr Investitionen auf."


